{"id":55302,"date":"2026-10-16T15:15:11","date_gmt":"2026-10-16T15:15:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.donbosco.press\/?p=55302"},"modified":"2026-10-16T18:54:16","modified_gmt":"2026-10-16T18:54:16","slug":"157-salesianische-missionsaussendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.donbosco.press\/de\/missionen\/157-salesianische-missionsaussendung\/","title":{"rendered":"157. Salesianische Missionsaussendung"},"content":{"rendered":"<p><em><i>Am Samstag, dem 17. Oktober, um 15.00 Uhr wird die Maria-Hilf-Basilika in Valdocco wieder zum Ausgangspunkt der salesianischen Mission in aller Welt. W\u00e4hrend der Eucharistiefeier unter dem Vorsitz des Generaloberen Don Fabio Attard empfangen neunzehn Salesianer Don Boscos \u2013 die f\u00fcnfzehn Mitglieder der 157. Missionsaussendung und vier Mitbr\u00fcder aus den Aussendungen von 2024 und 2025 \u2013 gemeinsam mit zehn Don-Bosco-Schwestern der 149. Aussendung das Missionskreuz. Die Mitbr\u00fcder stammen aus zehn L\u00e4ndern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas und werden an Einsatzorte aufbrechen, die sie nicht selbst gew\u00e4hlt haben: von Albanien bis Peru, von Kap Verde bis Kambodscha und weiter nach Vanuatu. Vor der Messe wird die Statue der heiligen Maria Troncatti gesegnet, ein Jahr nach ihrer Heiligsprechung. Wie schon 1875 ergeht von Turin aus derselbe Auftrag: <strong><b>aufbrechen<\/b><\/strong>.<\/i><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><b>Am Vorabend des Weltmissionssonntags<\/b><\/strong><\/p>\n<p>Am Samstag, dem 17. Oktober, um 15.00 Uhr findet in der Maria-Hilf-Basilika in Turin-Valdocco die heilige Messe zur Missionsaussendung statt. Ihr steht der Generalobere Don Fabio Attard vor, der elfte Nachfolger Don Boscos. Den Sendungsauftrag erhalten die Mitglieder der 157. Aussendung der Salesianer Don Boscos und der 149. Aussendung der Don-Bosco-Schwestern.<\/p>\n<p>Die Feier findet am Vorabend des 100. Weltmissionssonntags statt, den die Kirche am Sonntag, dem 18. Oktober, begeht \u2013 ein Jahrhundert nach seiner Einf\u00fchrung durch Pius XI. Das von Papst Leo XIV. gew\u00e4hlte Thema lautet: \u00abEins in Christus, vereint in der Mission\u00bb. In seiner Botschaft erinnert der Papst daran, dass \u00abdie Gemeinschaft zugleich Quelle und Frucht der Mission ist\u00bb.<\/p>\n<p>In Valdocco wird diese Gemeinschaft konkrete Gesichter haben. Salesianer, die in Afrika, Asien und Lateinamerika geboren wurden, werden gemeinsam in L\u00e4nder aufbrechen, die nicht ihre Heimatl\u00e4nder sind \u2013 entsandt von derselben Kongregation und gekennzeichnet durch dasselbe Kreuz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><b>F\u00fcnfzehn Aufbr\u00fcche, dazu vier weitere<\/b><\/strong><\/p>\n<p>Die 157. Aussendung umfasst f\u00fcnfzehn Mitglieder: neun Kleriker, vier Salesianerbr\u00fcder und zwei Priester. Hinzu kommen vier Mitbr\u00fcder aus den Aussendungen von 2024 und 2025, die damals nicht an der Aussendung teilnehmen konnten. Insgesamt werden neunzehn Salesianer zusammen mit zehn Don-Bosco-Schwestern das Kreuz empfangen.<\/p>\n<p>Sie stammen aus zehn L\u00e4ndern: der Demokratischen Republik Kongo, Kenia, Ghana, Madagaskar, Indien, Vietnam, S\u00fcdkorea, Osttimor, Chile und Brasilien. Elf der neunzehn sind Afrikaner, sechs Asiaten und zwei Lateinamerikaner. Die Herkunft der Aufbrechenden zeigt f\u00fcr sich allein, wie sehr sich das Gesicht der Kongregation ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p>Die Einsatzorte verteilen sich auf f\u00fcnf Kontinente. Sechs Mitbr\u00fcder werden nach Europa gehen, nach Albanien, Kosovo und Montenegro, nach Griechenland und Irland \u2013 ein Zeichen daf\u00fcr, dass Europa wieder zum Missionsland geworden ist. Zwei werden nach Vanuatu gehen, in den pazifischen Inselstaat, wo die Visitatorie Papua-Neuguinea \u2013 Salomonen im Dezember 2025 ein neues Missionsgebiet erschlossen hat.<\/p>\n<p>Niemand hat selbst gew\u00e4hlt, wohin er gehen wird. Jeder hat in seiner Provinz einen Prozess der Unterscheidung durchlaufen und dem Generaloberen einen Brief geschrieben, in dem er sich f\u00fcr die Mission zur Verf\u00fcgung stellte. Als Antwort erhielt er seinen Einsatzort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier sind ihre Namen, geordnet nach den Einsatzorten.<\/p>\n<p><strong><b>Albanien, Kosovo und Montenegro.<\/b><\/strong> In die junge Delegation, die der Provinz S\u00fcditalien anvertraut ist, kommen zwei Kleriker: Jean Paul Muamb\u2019a Kongol aus der Demokratischen Republik Kongo und Jean Ga\u00ebtan Tianjanahary Fanevasoa aus Madagaskar.<\/p>\n<p><strong><b>Griechenland.<\/b><\/strong> Hier werden drei Salesianer wirken: Don Tushar Gomes, ein indischer Priester; der kenianische Salesianerbruder Alvin Peterson Anditi; und der kongolesische Kleriker Josue Ngusu Nsimba aus der 156. Aussendung.<\/p>\n<p><strong><b>Irland.<\/b><\/strong> Aus Brasilien wird der Kleriker Henrique Gomes Belmello aufbrechen.<\/p>\n<p><strong><b>Naher Osten.<\/b><\/strong> Don Shanborlin Khardewsaw, ein indischer Priester, wird in die Provinz \u00abJesus der Jugendliche\u00bb in den L\u00e4ndern der Bibel gehen.<\/p>\n<p><strong><b>Kap Verde.<\/b><\/strong> In den mit der portugiesischen Provinz verbundenen Inselstaat im Atlantik gehen der kongolesische Kleriker Elis\u00e9e Chama Besa und der chilenische Salesianerbruder Isaac Bladimir Aguilera Rebolledo.<\/p>\n<p><strong><b>Peru.<\/b><\/strong> Afrika und Asien begegnen sich im kongolesischen Kleriker Flavien Mugisho Cirimwami und im Vietnamesen Paul Nguyen Hoang Duy Linh.<\/p>\n<p><strong><b>Paraguay.<\/b><\/strong> Auch hier treffen die Kontinente aufeinander: der kongolesische Kleriker John Kalambilwa Ilunga und der Vietnamese Joseph Pham Duc Hanh.<\/p>\n<p><strong><b>Brasilien.<\/b><\/strong> F\u00fcr die Provinz Porto Alegre sind zwei kongolesische Kleriker aus der 155. Aussendung bestimmt: Clovis Muhindo und Jean Kasongo.<\/p>\n<p><strong><b>Kambodscha.<\/b><\/strong> In die Mission der thail\u00e4ndischen Provinz brechen der ghanaische Kleriker Joseph Gilen Impraim und der osttimoresische Salesianerbruder Ant\u00f3nio de Anuncia\u00e7\u00e3o Ximenes da Costa auf.<\/p>\n<p><strong><b>Vanuatu.<\/b><\/strong> In das neue Missionsgebiet im Pazifik gehen der koreanische Salesianerbruder Moses Minsu Jung und der kongolesische Kleriker Jean Liley Ntumba aus der 156. Aussendung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><b>Der Kurs \u201eGermoglio\u201c: Wurzeln schlagen, bevor es losgeht<\/b><\/strong><\/p>\n<p>In diesen Wochen haben die k\u00fcnftigen Missionare am Kurs \u201eGermoglio\u201c teilgenommen, den die Missionsabteilung unter der Leitung des Generalrats Don Jorge Crisafulli vorbereitet hat. Der Kurs endet in Valdocco mit der Messe und der feierlichen Aussendung.<\/p>\n<p>Der Ausbildungsweg umfasst verschiedene Schwerpunkte: eine Einf\u00fchrung sowie kulturelle, anthropologische, theologisch-missiologische und salesianisch-charismatische Themen. Vortr\u00e4ge und Begegnungen sind wichtig, doch das Herzst\u00fcck des Kurses liegt anderswo: im Gebet, im Austausch mit dem Team der Missionsabteilung, im br\u00fcderlichen Miteinander und im Gemeinschaftsleben.<\/p>\n<p>Nach einer ersten Woche in Rom zog die Gruppe auf den Colle Don Bosco um. Von dort aus besuchte sie die Orte, an denen alles begann:<\/p>\n<p><strong><b>&#8211; I Becchi<\/b><\/strong>, wo Giovanni Bosco 1815 geboren wurde und im Alter von neun Jahren seinen Traum hatte;<\/p>\n<p><strong><b>&#8211; Castelnuovo<\/b><\/strong> und <strong><b>Morialdo<\/b><\/strong>, den Ort und den Weiler seiner Kindheit;<\/p>\n<p><strong><b>&#8211; Capriglio<\/b><\/strong>, den Geburtsort von Mama Margherita;<\/p>\n<p><strong><b>&#8211; Moncucco<\/b><\/strong>, wo er als Junge auf dem Bauernhof Moglia als Knecht arbeitete;<\/p>\n<p><strong><b>&#8211; San Giovanni di Riva<\/b><\/strong> und <strong><b>Mondonio<\/b><\/strong>, wo der heilige Dominikus Savio geboren wurde und starb;<\/p>\n<p><strong><b>&#8211; Chieri<\/b><\/strong>, die Stadt seiner Studienzeit, der Gesellschaft der Fr\u00f6hlichkeit und des Priesterseminars.<\/p>\n<p>Zwei Tage in Mornese, an den Wirkungsst\u00e4tten der heiligen Maria Domenica Mazzarello, boten Gelegenheit, das salesianische Charisma in seiner weiblichen Auspr\u00e4gung n\u00e4her kennenzulernen. Die letzte Station ist Valdocco: Dort stehen die unmittelbare Vorbereitung und ein Rundgang zu den Wirkungsst\u00e4tten Don Boscos in Turin an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><b>Seit 1875 derselbe Auftrag<\/b><\/strong><\/p>\n<p>Die erste Aussendung brach genau von hier auf. Am 11. November 1875 verabschiedete Don Bosco in der erst sieben Jahre zuvor geweihten Maria-Hilf-Kirche die ersten zehn Salesianer, die nach Argentinien entsandt wurden. An ihrer Spitze stand Don Giovanni Cagliero, der sp\u00e4ter der erste salesianische Bischof und der erste salesianische Kardinal werden sollte.<\/p>\n<p>Drei Tage sp\u00e4ter legten sie in Genua mit dem Dampfschiff <em><i>Savoie<\/i><\/em> Richtung Buenos Aires ab. Jeder trug ein Blatt mit \u00abErinnerungen\u00bb bei sich, die der Gr\u00fcnder verfasst hatte. Eine davon ist zum Leitwort jedes salesianischen Missionars geworden: \u00abSucht Seelen, nicht Geld, Ehre oder W\u00fcrden.\u00bb<\/p>\n<p>Don Bosco organisierte in den folgenden Jahren bis 1887 weitere Aussendungen. Die Don-Bosco-Schwestern schlossen sich dieser Bewegung 1877 an, als die ersten Schwestern nach Uruguay aufbrachen. Seitdem wurden rund zehntausend Salesianer in die Mission entsandt, und heute sind die Salesianer in 136 L\u00e4ndern vertreten.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr, zum 150. Jahrestag der ersten Aussendung, empfingen die Mitglieder der 156. Aussendung das Kreuz am 11. November aus den H\u00e4nden des Generaloberen und der Generaloberin der Don-Bosco-Schwestern. Die Bedeutung dieses Zeichens hat sich nicht ver\u00e4ndert: Wer aufbricht, nimmt nur den gekreuzigten und auferstandenen Christus mit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><b>An ihrer Seite: die heilige Maria Troncatti<\/b><\/strong><\/p>\n<p>Vor der Messe wird die Statue der heiligen Maria Troncatti gesegnet, einer Don-Bosco-Schwester und gro\u00dfen Missionarin. Papst Leo XIV. sprach sie am 19. Oktober 2025 gemeinsam mit sechs weiteren Personen heilig. Ein Jahr sp\u00e4ter begleitet sie die neu Aufbrechenden.<\/p>\n<p>Sie wurde 1883 in Corteno Golgi in der Provinz Brescia geboren und arbeitete w\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs als Krankenschwester in Varazze. 1922 brach sie nach Ecuador auf und lebte mehr als vierzig Jahre im Amazonaswald, in Macas, Sevilla Don Bosco und Suc\u00faa, an der Seite des Volkes der Shuar. Sie pflegte Kranke, unterrichtete M\u00e4dchen und setzte sich f\u00fcr die Vers\u00f6hnung zwischen den Shuar und den Siedlern ein.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle war sie die \u00abMadrecita\u00bb. Sie starb am 25. August 1969, als das Flugzeug, das sie nach Quito bringen sollte, im Wald abst\u00fcrzte. Eine Ausstellung \u00fcber die Heilige bleibt bis zum 30. Oktober ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Eucharistiefeier empfangen die neunzehn Salesianer und die zehn Don-Bosco-Schwestern das Missionskreuz vom Generaloberen. Dies ist der zentrale Moment des Ritus: Jedem Einzelnen wird namentlich der Sendungsauftrag der Kirche und der Kongregation anvertraut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><b>Ein Aufbruch, der alle angeht<\/b><\/strong><\/p>\n<p>Nach der Feier werden die neuen Missionare in Gemeinschaften gehen, die sie noch nicht kennen. Sie werden Sprachen lernen und jungen Menschen begegnen, die auf sie warten. Wie die zehn von 1875 brechen sie von Valdocco auf \u2013 mit demselben Vertrauen in die Vorsehung und in Maria, Hilfe der Christen.<\/p>\n<p>Die ganze Salesianische Familie hat eine konkrete Aufgabe: die Missionare mit ihrem Gebet zu begleiten. Im Jahr des hundertj\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums des Weltmissionssonntags erinnert jeder Aufbruch daran, dass die Mission nicht Sache einiger weniger, sondern der ganzen Kirche ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><b>Informationen zur Feier<\/b><\/strong><\/p>\n<p><strong><b>Wann:<\/b><\/strong> Samstag, 17. Oktober 2026, 15.00 Uhr (italienische Zeit)<\/p>\n<p><strong><b>Wo:<\/b><\/strong> Maria-Hilf-Basilika, Turin-Valdocco<\/p>\n<p><strong><b>Vorsitz:<\/b><\/strong> der Generalobere Don Fabio Attard<\/p>\n<p><strong><b>Vor der Messe:<\/b><\/strong> Segnung der Statue der heiligen Maria Troncatti<\/p>\n<p><strong><b>Live\u00fcbertragung:<\/b><\/strong> <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/live\/ehd2uxlVKAw\">YouTube-Kanal der ANS<\/a> \u2013 Salesianische Nachrichtenagentur<\/p>\n<p><strong><b>Ausstellung \u00fcber die heilige Maria Troncatti:<\/b><\/strong> bis zum 30. Oktober 2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Samstag, dem 17. 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