{"id":25957,"date":"2024-01-20T13:35:21","date_gmt":"2024-01-20T13:35:21","guid":{"rendered":"https:\/\/exciting-knuth.178-32-140-152.plesk.page\/?p=25957"},"modified":"2026-03-25T16:29:00","modified_gmt":"2026-03-25T16:29:00","slug":"strenna-2024-der-traum-der-uns-traeumen-laesst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.donbosco.press\/de\/mitteilungen-des-generaloberer\/strenna-2024-der-traum-der-uns-traeumen-laesst\/","title":{"rendered":"Jahresleitgedanke 2024. \u201eEin Traum, der tr\u00e4umen l\u00e4sst\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-regular-font-size\"><em>Der Berufungstraum Don Boscos und seine Botschaft heute<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>(<a href=\"https:\/\/www.donbosco.press\/wp-content\/downloads\/Jahresleitgedanke_2024_DE.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Text im PDF-Format<\/a>)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-regular-font-size\"><br>W\u00e4hrend meines Dienstes als Generaloberer konnte ich feststellen, dass der Jahresleitgedanke eines der sch\u00f6nsten Geschenke ist, die Don Bosco und seine Nachfolger der Don-Bosco-Familie jedes Jahr \u00fcberreichen. Er hilft, gemeinsam unterwegs zu sein, und erreicht auch die entferntesla strenna da QUIten Orte. Gleichzeitig l\u00e4sst er den jeweiligen Realit\u00e4ten die Freiheit, das Vorgeschlagene f\u00fcr den Weg der einzelnen Erziehungs- und Pastoralgemeinschaften aufzunehmen, zu erg\u00e4nzen und zu erschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Jahr 2024 feiern wir den 200. Jahrestag der \u201eTraumvision, die der kleine Johannes [1824] mit neun oder zehn Jahren in dem kleinen Haus in Becchi hatte\u201c<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a>: <em>des Traums mit neun Jahren<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Der 200. Jahrestag des Traums, der \u201edie ganze Art und Weise Don Boscos zu leben und zu denken bestimmt hat und vor allem seine Art, die Gegenwart Gottes im Leben eines jeden und in der Geschichte der Welt zu f\u00fchlen\u201c<a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\">[2]<\/a>, hat es \u2013 so glaube ich \u2013 verdient, ins Zentrum des Jahresleitgedankens gestellt zu werden, der das Jahr der gesamten Don-Bosco-Familie erzieherisch-pastoral leitet. Er kann bei der evangelisierenden Sendung, den erzieherischen Aktivit\u00e4ten und Ma\u00dfnahmen zur sozialen F\u00f6rderung aufgenommen und vertieft werden, die in allen Teilen der Welt von unserer Familie, f\u00fcr die Don Bosco Inspiration und Vater ist, durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eZuvor aber m\u00f6chte ich \u201aden Traum des neunj\u00e4hrigen Johannes Bosco\u2018 in Erinnerung rufen. Mir scheint in der Tat, dass diese autobiographische Seite eine einfache, aber gleichzeitig prophetische Pr\u00e4sentation des Geistes und der Sendung Don Boscos bietet. In ihm wird das T\u00e4tigkeitsfeld bestimmt, das ihm anvertraut worden ist: die Jugendlichen. Es wird die Zielsetzung seiner apostolischen Aktion aufzeigt: sie mit Hilfe von Erziehung in ihrem Wachstum als Personen zu f\u00f6rdern. Es wird die Erziehungsmethode angeboten, die sich als wirksam erweisen sollte: das Pr\u00e4ventivsystem. Es wird der Horizont vorgestellt, innerhalb dessen sich all sein und unser Handeln bewegt: der wunderbare Heilsplan Gottes, der vor allen und mehr als alles andere die Jugendlichen liebt\u201c.<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\">[3]<\/a> So schrieb der ehemalige Generalobere Don Pascual Ch\u00e1vez Villanueva am Schluss des Kommentars zum Jahresleitgedanken 2012, den er der Don-Bosco-Familie f\u00fcr das erste Jahr der dreij\u00e4hrigen Vorbereitung auf den 200. Geburtstag Don Boscos (2015) \u00fcbergab.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Text fasst sehr gut das Wesen dessen zusammen, was der Traum mit neun Jahren in seiner Einfachheit und Prophetie, in seinem charismatischen und erzieherischen Wert darstellt. Es ist ein vielsagender Traum, den wir im Laufe dieses Jahres dem Herzen und dem Leben der ganzen Familie Don Boscos noch n\u00e4herbringen wollen. Es ist ein Traum, eine \u201esehr ber\u00fchmte Traumvision, die ein wichtiger Pfeiler, quasi ein Gr\u00fcndungsmythos in der Vorstellung der Don-Bosco-Familie wurde und immer noch ist\u201c.<a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Gewiss muss dieser Traum mit kritischer Aufmerksamkeit in seinem Kontext betrachtet werden \u2013 was schon Don Bosco selbst tat und was unsere Experten der salesianischen Geschichte getan haben \u2013, um eine aktuelle, lebendige und existentielle Lesart und Deutung zu bieten. Zweifelsohne ist es ein Traum, den Don Bosco sein ganzes Leben lang im Ged\u00e4chtnis und im Herzen bewahrte, wie er selbst festgestellt hat: \u201eIn diesem Alter hatte ich einen Traum, der mir mein ganzes Leben lang tief in Erinnerung blieb\u201c.<a href=\"#_ftn5\" id=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Es handelt sich also um einen Traum, der in ihm und auf dem ganzen Weg der salesianischen Kongregation bis heute gegenw\u00e4rtig geblieben ist und der zweifelsohne unsere gesamte Don-Bosco-Familie erreicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Don Rinaldi lesen wir anl\u00e4sslich des hundertsten Jahrestages des Traums: \u201eSein Inhalt ist n\u00e4mlich von solcher Bedeutung, dass wir es uns anl\u00e4sslich dieses hundertsten Jahrestages unbedingt zur Aufgabe machen m\u00fcssen, ihn in allen Einzelheiten durch eine eifrigere Betrachtung zu vertiefen und seine Lehren gro\u00dfherzig umzusetzen, wenn wir den Namen wahrer S\u00f6hne Don Boscos und vollkommener Salesianer verdienen wollen\u201c.<a href=\"#_ftn6\" id=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Wir leben gerade intensiv das au\u00dfergew\u00f6hnliche Ereignis dieser zweiten Hundertjahrfeier, die zweifelsohne in der ganzen salesianischen Welt zu vielen Veranstaltungen f\u00fchren wird. Lasst uns dies alles in einem sehr festlichen, freudigen und auch tiefgr\u00fcndigen Moment bei der hoffungsvollen Revision unseres Lebens zum Ausdruck bringen, indem wir den jungen Menschen mutige Vorschl\u00e4ge machen, um sie dabei zu unterst\u00fctzen, \u201egro\u00df\u201c zu tr\u00e4umen, in der Gewissheit der Gegenwart Jesu Christi und \u201eHand in Hand\u201c mit der Lehrmeisterin, unserer Mutter und Herrin.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. \u201eICH HATTE EINEN TRAUM &#8230;\u201c: EINEN GANZ BESONDEREN TRAUM<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor zweihundert Jahren hatte Johannes Bosco einen Traum, der ihn sein ganzes Leben lang \u201epr\u00e4gte\u201c; ein Traum, der in ihm eine unausl\u00f6schliche Spur hinterlie\u00df und dessen Bedeutung Don Bosco erst am Ende seines Lebens vollst\u00e4ndig begriff. Hier folgt nun der von Don Bosco selbst erz\u00e4hlte Traum nach der kritischen Edition von Antonio da Silva Ferreira, der wir bis auf zwei kleine Varianten folgen.<a href=\"#_ftn7\" id=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[<em>Rahmenhandlung<\/em>] In diesem Alter hatte ich einen Traum, der mir mein ganzes Leben lang tief in Erinnerung blieb.<\/p>\n\n\n\n<p>[<em>Vision der Jungen und Johannes\u2018 Eingreifen<\/em>] Im Traum schien es mir, als sei ich in der N\u00e4he unseres Hauses auf einem recht weitr\u00e4umigen Platz, auf dem eine Menge Jungen beisammen waren, welche sich die Zeit vertrieben. Einige lachten, andere spielten, nicht wenige fluchten. Als ich das Fluchen h\u00f6rte, st\u00fcrzte ich mich sofort mitten unter sie, um sie mit Faustschl\u00e4gen und Geschrei zum Schweigen zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>[<em>Erscheinung des ehrfurchtgebietenden Mannes<\/em>] In diesem Moment erschien ein ehrfurchtgebietender Mann im besten Alter und vornehm gekleidet. Ein wei\u00dfer Mantel bedeckte seine ganze Gestalt; aber sein Gesicht war derart leuchtend, da\u00df ich ihn nicht schauen konnte. Er rief mich beim Namen, trug mir auf, mich an die Spitze der Jungen zu stellen und sagte: \u201eNicht mit Schl\u00e4gen, sondern mit Milde und Liebe sollst du sie zu Freunden gewinnen. Mach dich also gleich daran, sie \u00fcber die H\u00e4\u00dflichkeit der S\u00fcnde und \u00fcber die Kostbarkeit der Tugend zu belehren.\u201c Verwirrt und ver\u00e4ngstigt erwiderte ich, ich sei ein armes und unwissendes Kind, unf\u00e4hig, zu diesen Jungen von Religion zu sprechen. In diesem Augenblick h\u00f6rten diese auf zu lachen, zu schreien und zu fluchen, und alle versammelten sich um den Sprecher.<\/p>\n\n\n\n<p>[<em>Gespr\u00e4ch \u00fcber die Identit\u00e4t der Person<\/em>] Fast ohne zu wissen, was ich sagte, f\u00fcgte ich hinzu \u201eWer seid Ihr, da\u00df Ihr mir Unm\u00f6gliches auftragt?\u201c \u201eWeil dir derartige Dinge jetzt unm\u00f6glich scheinen, mu\u00dft du sie mit Gehorsam und mit dem Erwerb von Wissen m\u00f6glich machen.\u201c \u201eWo, mit welchen Mitteln werde ich das Wissen erwerben k\u00f6nnen?\u201c \u201eIch werde dir die Lehrerin geben, unter deren Anleitung du klug werden kannst, und ohne die jedes Wissen t\u00f6richt wird.\u201c \u201eAber wer seid Ihr, da\u00df Ihr auf diese Weise sprecht?\u201c \u201eIch bin der Sohn derjenigen, die deine Mutter dich dreimal t\u00e4glich zu gr\u00fc\u00dfen gelehrt hat.\u201c \u201eMeine Mutter sagt mir, ich soll nicht ohne ihre Erlaubnis mit Unbekannten zusammen sein; sagt mir deshalb Euren Namen.\u201c \u201eMeinen Namen erfrage von Meiner Mutter.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>[<em>Erscheinung der Frau von majest\u00e4tischem Anblick<\/em>] In dem Augenblick sah ich neben ihm eine Frau von majest\u00e4tischer Erscheinung, in einen Mantel gekleidet, der \u00fcberall leuchtete, als sei jeder Teil davon ein heller Stern. Sie merkte, da\u00df ich in meinen Fragen und Antworten immer mehr durcheinanderkam und bedeutete mir, mich Ihr zu n\u00e4hern. Voller G\u00fcte nahm sie mich bei der Hand und sagte \u201eSchau\u201c. Ich blickte um mich und bemerkte, da\u00df alle diese Jungen verschwunden waren, und an ihrer Stelle sah ich eine Menge Ziegen, Hunde, Katzen, B\u00e4ren und verschiedene andere Tiere. \u201eHier ist dein Feld, auf dem du arbeiten sollst. Werde dem\u00fctig, stark, widerstandsf\u00e4hig; und was du jetzt mit diesen Tieren geschehen siehst, das sollst du f\u00fcr meine Kinder tun.\u201c Ich schaute nun um mich und siehe da, an Stelle der wilden Tiere erschienen lauter zahme L\u00e4mmer, die alle springend und bl\u00f6kend umherliefen, als ob sie diesen Mann und diese Frau feiern wollten. Immer noch im Traum fing ich an zu weinen und bat ihn, doch in verst\u00e4ndlicher Weise sprechen zu wollen, weil ich nicht wu\u00dfte, was das bedeuten sollte. Da legte mir die Frau die Hand auf den Kopf und sagte zu mir: \u201eZur rechten Zeit wirst du alles verstehen\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p>[<em>Abschlie\u00dfende Rahmenhandlung<\/em>] Als sie das gesagt hatte, weckte mich ein Ger\u00e4usch auf [und alles war verschwunden]<a href=\"#_ftn8\" id=\"_ftnref8\">[8]<\/a>. Ich war verwirrt. Mir schien, als t\u00e4ten meine H\u00e4nde von den ausgeteilten Schl\u00e4gen noch weh, und mein Gesicht schmerzte von den Ohrfeigen, die ich erhalten hatte; dazu besch\u00e4ftigten mich diese Pers\u00f6nlichkeit, diese Frau, das Gesagte und das Geh\u00f6rte derma\u00dfen, da\u00df es mir in dieser Nacht nicht mehr m\u00f6glich war, Schlaf zu finden. Am Morgen erz\u00e4hlte ich den Traum sofort, zuerst meinen Br\u00fcdern, die dar\u00fcber lachten, dann meiner Mutter und der Gro\u00dfmutter. Jeder gab dazu seine Deutung. Mein Bruder Giuseppe sagte: Du wirst ein Hirte von Ziegen, Schafen oder anderen Tieren. Meine Mutter: Wer wei\u00df, ob er nicht Priester wird. Antonio meinte ganz trocken: Vielleicht wirst du R\u00e4uberhauptmann. Aber meine Gro\u00dfmutter, die zwar genug Ahnung hatte in Glaubensdingen, aber nicht lesen und schreiben konnte, sprach das Schlu\u00dfwort: Um Tr\u00e4ume mu\u00df man sich nicht k\u00fcmmern. Ich war der Ansicht meiner Gro\u00dfmutter, aber trotzdem war es mir nie m\u00f6glich, diesen Traum aus meinem Ged\u00e4chtnis zu l\u00f6schen. Die Dinge, die ich nun im Folgenden darlege, werden einiges davon erkl\u00e4ren. Ich habe immer \u00fcber all das geschwiegen; auch meine Verwandten machten davon keinen Gebrauch. Als ich aber 1858 nach Rom ging, um mit dem Papst \u00fcber die Salesianische Kongregation zu verhandeln, lie\u00df er sich genauestens alles erz\u00e4hlen, was auch nur den Anschein des \u00dcbernat\u00fcrlichen h\u00e4tte. Da habe ich zum ersten Male von dem Traum mit neun oder zehn Jahren erz\u00e4hlt. Der Papst trug mir auf, ihn w\u00f6rtlich und genau niederzuschreiben und ihn zur Ermutigung den S\u00f6hnen der Kongregation, welche der Zweck dieser Reise nach Rom war, zu hinterlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Derselbe Traum wiederholt sich mehrmals in Don Boscos Leben. Don Bosco selbst, der uns eigenh\u00e4ndig in seinen <em>Erinnerungen<\/em> dieses erste Auftreten, dessen zweihundertsten Jahrestag wir feiern, erz\u00e4hlt hat, berichtet auch bei mehreren Gelegenheiten, was er im Abstand von vielen Jahren erneut tr\u00e4umt. Der Traum mit neun Jahren ist n\u00e4mlich kein Einzelfall, sondern geh\u00f6rt zu einer langen, sich erg\u00e4nzenden Folge von Tr\u00e4umen, die das Leben Don Boscos begleitet haben. Er selbst verbindet drei grundlegende Tr\u00e4ume miteinander: den Traum von 1824 (in Becchi), den Traum von 1844 (im kirchlichen Konvikt) und den von 1845 (im Werk der Gr\u00e4fin Barolo), in denen sich sowohl gleichbleibende als auch neue Elemente finden. In dem Traum lassen sich wie eine Art Wasserzeichen immer die erste Rahmenhandlung und die Szene auf der Wiese in Becchi erkennen, aber mit neuen Einzelheiten, Reaktionen und Botschaften, die dem Lebensalter des nun nicht mehr neunj\u00e4hrigen Johannes, sondern dem Don Boscos bei der vollen Entfaltung seiner Sendung entsprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Jahre sp\u00e4ter im Jahr 1875 erz\u00e4hlte der nun sechzigj\u00e4hrige Don Bosco bei einer anderen Gelegenheit Don Barberis seinen Traum. In der Zwischenzeit hatte Don Bosco der Gr\u00fcndung der salesianischen Kongregation (18. Dezember 1859), der Maria-Hilf-Erzbruderschaft (18. April 1869), des Instituts der T\u00f6chter Mari\u00e4, der Helferin der Christen (5. August 1872) und der Frommen Gesellschaft der salesianischen Mitarbeiter \u2013 laut dem ihr von Don Bosco gegebenen, urspr\u00fcnglichen Namen \u2013, die am 9. Mai 1876 best\u00e4tigt wurde, beigewohnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als er diesen Traum das letzte Mal hat, ist Don Bosco, wie ich schon sagte, ein reifer Mann: Er hat vieles erlebt, er hat sich zahlreichen Schwierigkeiten gestellt und diese \u00fcberwunden, er hat pers\u00f6nlich feststellen k\u00f6nnen, was die Gnade und die Liebe der Jungfrau Maria in seinen Jungen bewirkt haben; er hat viele Wunder der Vorsehung gesehen und nicht wenig gelitten. \u201e\u201aEines Tages wirst du alles verstehen\u2018 war ihm im ersten Traum prophezeit worden. Im Jahr 1887 bei der Weihemesse der Kirche Sacro Cuore in Rom h\u00f6rte er jene Stimme in seinem Kopf widerhallen und weinte vor Freude, er weinte, w\u00e4hrend er die bewundernswerten Folgen seines nicht zu entmutigenden Glaubens betrachtete\u201c.<a href=\"#_ftn9\" id=\"_ftnref9\">[9]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. EIN TRAUM, AUF DEN ALLE GENERALOBEREN BEZUG GENOMMEN HABEN<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Besonders beeindruckt bin ich von der Tatsache, dass alle Generaloberen bis auf Don Rua, von dem ich kein Zitat finden konnte, auf <strong><em>den Traum<\/em><\/strong> Bezug genommen haben, auf diesen Traum Don Boscos, der unsere Kongregation und die Don-Bosco-Familie gepr\u00e4gt hat. Ich nutze hier eine gro\u00dfartige Forschungsarbeit von Herrn Marco Bay.<a href=\"#_ftn10\" id=\"_ftnref10\">[10]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Don Paolo Albera, der zweite Nachfolger Don Boscos, bezieht sich auf das Oratorium von Valdocco als Don Boscos erstes und f\u00fcr viele Jahre einziges Oratorium und spricht von dem geheimnisvollen Traum, in dem die Vorsehung ihm die Sendung anvertraute:<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas erste, f\u00fcr viele Jahre einzige Oratorium Don Boscos war das Sonn- und Feiertagsoratorium, sein Sonntagsoratorium, welches er bereits in dem geheimnisvollen <em>Traum mit neun Jahren<\/em> erblickte wie auch in den folgenden, die ihm nach und nach das ihm anvertraute Werk der Vorsehung vor Augen f\u00fchrten\u201c.<a href=\"#_ftn11\" id=\"_ftnref11\">[11]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Don Philipp Rinaldi<\/strong>, der dritte Nachfolger Don Boscos, darf den hundertsten Jahrestag des Traumes erleben und bem\u00fcht sich, dass die ganze Kongregation von der Gnade durchdrungen wird, dieses Ereignis zu erleben. Er schreibt zur Ermutigung:<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn meinem Rundbrief zum Jubil\u00e4um unserer Kongregation habe ich bereits, liebe S\u00f6hne, auf den hundertsten Jahrestag des ersten Traums von Don Bosco hingewiesen und Euch eingeladen, diesen Traum zu betrachten und ihn umzusetzen [&#8230;]. Lasst uns gemeinsam, meine Lieben, die von unserem verehrungsw\u00fcrdigen Vater zu unserer Unterweisung im Gehorsam gegen\u00fcber dem Stellvertreter Jesu Christi niedergeschriebene Seite erneut lesen; ja, lasst sie uns mit gro\u00dfer Verehrung lesen und sie Wort f\u00fcr Wort in unserem Ged\u00e4chtnis verankern, diese Seite, die uns den \u00fcbernat\u00fcrlichen Ursprung, die innere Natur und die spezifische Form unserer Berufung beschreibt. Je mehr man sie liest, umso mehr erscheint sie neu und lichtreich\u201c.<a href=\"#_ftn12\" id=\"_ftnref12\">[12]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>In demselben Schreiben l\u00e4sst er die Mitbr\u00fcder wissen, dass, so wie Don Bosco in seinem Traum mit neun Jahren zu einer Sendung berufen wurde, auch wir unter der F\u00fchrung der Jungfrau berufen sind, mit der wohlwollenden F\u00fchrung der Jungfrau selbst, die uns an der Hand nimmt, uns unser Bet\u00e4tigungsfeld zeigt und uns auf tausend Arten anregt, die Gaben der Demut, der Kraft und der Gesundheit zu erwerben. Wir verstehen sehr gut, dass die entschiedene Aufforderung, stark, dem\u00fctig und widerstandsf\u00e4hig zu sein, auch f\u00fcr uns gilt. Eine Aufforderung, die die Dame aus dem Traum dem kleinen Johannes Bosco \u00fcbermittelte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAuch wir haben den Auftrag erhalten, uns die notwendigen Mittel anzueignen, um diese Methode in die Praxis umzusetzen, n\u00e4mlich Gehorsam und Wissen, unter der F\u00fchrung der Jungfrau. Das haben wir in den Jahren unserer religi\u00f6sen und priesterlichen Ausbildung getan (oder tun es noch). W\u00e4hrend all dieser gl\u00fccklichen Jahre nahm auch uns die Heilige Jungfrau g\u00fctig an der Hand und zeigte uns unser k\u00fcnftiges Bet\u00e4tigungsfeld, sie ermunterte uns auf jede Weise zur Erlangung von Demut, St\u00e4rke und Gesundheit, den Eigenschaften, die f\u00fcr jeden wahren Sohn Don Boscos unbedingt notwendig sind. Auch wir werden schlie\u00dflich sehen, wie Scharen von jungen Menschen, die zuvor v\u00f6llig unwissend \u00fcber die Dinge Gottes waren und vielleicht schon ungl\u00fcckliche Opfer des B\u00f6sen, erleuchtet, geheilt und freudig Jesus und Maria, die Helferin der Christen, feiern\u201c.<a href=\"#_ftn13\" id=\"_ftnref13\">[13]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Beinahe als eine Ermutigung, diesen zweihundertsten Jahrestag gro\u00df und bedeutsam zu feiern, zitiere ich aus der Zeitschrift <em>Bollettino Salesiano<\/em> zu der Zeit von Don Rinaldi, der von der Feier in Rom erz\u00e4hlt, bei der er selbst anwesend war:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eF\u00fcr einen Traum \u2013 schrieb der Corriere d\u2018Italia am vergangenen 2. Mai \u2013, f\u00fcr die ideale Sch\u00f6nheit eines Traums \u2013 fanden sich gestern im ger\u00e4umigen Hof des Don-Bosco-Werks in Rom Kardinal Cagliero, der verehrungsw\u00fcrdige Missionar, Don Rinaldi, der Nachfolger Don Boscos, und Pietro Fedele, der Minister f\u00fcr Bildung, inmitten einer Schar tausender sehns\u00fcchtig wartender und applaudierender Menschen wieder, um dem unvergleichlichen Lehrmeister, der in der leuchtenden Demut des Glaubens den strahlenden Pfaden jenes erhabenen Traums gefolgt war, die ger\u00fchrte Huldigung aller Kr\u00e4fte des Geistes zu erweisen [&#8230;]. Eine lebendige Krone von jungen Menschen, Jungen und M\u00e4dchen, von Ehemaligen Don Boscos; eine gro\u00dfe Schar an Menschen jeden Standes \u2013 Berufst\u00e4tige, Lehrer, Soldaten, Priester \u2013 alle im Namen des g\u00fctigen Lehrmeisters versammelt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVor hundert Jahren [ebenso ein Heiliges Jahr, warum nicht daran erinnern?] tr\u00e4umte der junge Don Bosco einen s\u00fc\u00dfen und geheimnisvollen Traum. Er sah zuerst eine Gruppe Stra\u00dfenjungen, die sich fluchend untereinander stritten; er versuchte sie mit dem Stock zur Ordnung zu rufen; dann sah er eine Dame und einen Herrn, die ihn zu einer anderen Gruppe f\u00fchrten, dieses Mal eine Gruppe Tiere, Hunde und Katzen, die kl\u00e4ffend und miauend auch miteinander stritten, sich jedoch auf ein geheimnisvolles Zeichen der Beiden hin in eine Herde friedlicher L\u00e4mmer verwandelten\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNach hundert Jahren ist dieser Traum Realit\u00e4t, eine strahlende, pulsierende, gro\u00dfartige Realit\u00e4t; er ist eine fantastische Geschichte, die bereits das Schicksal von Millionen Menschen beeinflusst, in Schulen, in den Missionen, im Leben, im Gebet, in der Hoffnung; all die Gesch\u00f6pfe, die Don Bosco gegr\u00fc\u00dft haben und gr\u00fc\u00dfen, den gr\u00f6\u00dften und heiligsten Lehrmeister des Lebens, den die Kirche und Italien der Welt in unserem Jahrhundert geschenkt haben\u201c.<a href=\"#_ftn14\" id=\"_ftnref14\">[14]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Don Pietro Ricaldone<\/strong>, der vierte Nachfolger Don Boscos, sah den Keim des Sonn- und Feiertagsoratoriums und des gesamten salesianischen Werkes in dem Traum, den der kleine Johannes mit neun Jahren hatte. Don Ricaldone erw\u00e4hnt, dass viele weitere Etappen folgen, viele Stationen einer Wanderschaft, bevor er im Pinardi-Schuppen in seinem Zuhause ankommt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs besteht kein Zweifel, dass der erste Keim des Sonn- und Feiertagsoratoriums und des ganzen salesianischen Werkes, wie ich gerade sagte, auf den schicksalhaften Traum zur\u00fcckgeht, den Johannes im Alter von neun Jahren hatte. Schon damals sagte die Dame von majest\u00e4tischer Erscheinung zu dem Hirtenjungen aus Becchi: \u201eSiehe dein Feld; werde dem\u00fctig, stark, widerstandsf\u00e4hig; und was du jetzt mit diesen Tieren geschehen siehst, das sollst du f\u00fcr meine Kinder tun.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Becchi, Moncucco, Castelnuovo, Chieri sind weitere Etappen: Aber der kleine Johannes Bosco ist gerade erst auf seinem Weg; er geht auf ein h\u00f6heres Ziel zu. Der 8. Dezember 1841 ist mehr noch als ein Ziel ein weiterer Ausgangspunkt. Bevor er zum Pinardi-Schuppen in Valdocco, seinem verhei\u00dfenen Land, gelangt, muss er neue Wanderungen unternehmen. Um zum ersten Bild zur\u00fcckzukehren: Das zarte Pfl\u00e4nzchen hat endlich seinen eigenen Boden gefunden; von nun an werden wir sehen, wie es \u00fcber alle menschliche Erwartung hinaus gro\u00df und kr\u00e4ftig wird\u201c.<a href=\"#_ftn15\" id=\"_ftnref15\">[15]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Don Ricaldone glaubt sogar, dass auch die Liebe und der Eifer Don Boscos f\u00fcr die Berufungen ihren Ursprung im Traum mit neun Jahren haben:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDon Boscos Liebe und sein Eifer f\u00fcr Berufungen haben ihren ersten Ursprung in dem schicksalhaften Traum, den er im Alter von neun Jahren hatte und der sich \u00fcber einen Zeitraum von fast zwanzig Jahren auf verschiedene, im Wesentlichen gleichf\u00f6rmige Weise wiederholte [&#8230;]. Nach diesem Traum wuchs n\u00e4mlich in dem kleinen Johannes der Wunsch zu studieren, um Priester zu werden und sich dem Heil der Jugend zu widmen\u201c.<a href=\"#_ftn16\" id=\"_ftnref16\">[16]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Don Renato Ziggiotti<\/strong>, der f\u00fcnfte Nachfolger Don Boscos, hebt besonders das gro\u00dfe Geschenk hervor, das die Lehrmeisterin f\u00fcr Don Bosco war. Tats\u00e4chlich ist es der Herr, der dem jungen Johannes das Geschenk seiner eigenen Mutter, vor allem als F\u00fchrerin, macht. Don Ziggiotti schreibt dazu:<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201e\u201a<em>Ich werde dir die Lehrerin geben<\/em>, unter deren Anleitung du klug werden kannst, und ohne die jedes Wissen t\u00f6richt wird\u2018 lauten die schicksalhaften Worte des ersten Traums, die von der geheimnisvollen Person ausgesprochen werden, dem \u201aSohn derjenigen, die deine Mutter dich dreimal t\u00e4glich zu gr\u00fc\u00dfen gelehrt hat\u2018. Es ist also Jesus, der Don Bosco seine Mutter als Lehrmeisterin und unfehlbare F\u00fchrerin auf dem harten Weg seines ganzen Lebens gibt. Wie kann man f\u00fcr dieses au\u00dfergew\u00f6hnliche Geschenk ausreichend danken, das der Himmel unserer Familie gemacht hat?\u201c<a href=\"#_ftn17\" id=\"_ftnref17\">[17]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Und sie, die Mutter, die Muttergottes, die Dame aus dem Traum wird f\u00fcr Don Bosco alles sein. Diese Gewissheit war bei Don Ziggiotti sehr stark und allumfassend, und sie ist das, was er von jedem Salesianer verlangte:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Muttergottes, der er bei seiner Geburt von seiner Mutter geweiht wurde, die ihm im <em>Traum mit neun Jahren<\/em> die Zukunft erleuchtete und dann zur\u00fcckkehrte, um ihn zu tr\u00f6sten und zu beraten, in tausend Formen, in Tr\u00e4umen, im prophetischen Geist, in der inneren Schau des Zustands der Seelen, in den unz\u00e4hligen Wundern und Gnaden, die er durch ihre Anrufung erwirkte; die Muttergottes ist alles f\u00fcr Don Bosco; und der Salesianer, der den Geist des Gr\u00fcnders erwerben will, muss ihn in dieser Verehrung nachahmen\u201c.<a href=\"#_ftn18\" id=\"_ftnref18\">[18]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Don Luigi Ricceri<\/strong>, der sechste Nachfolger Don Boscos, hat wunderbare Ausdr\u00fccke zur Bedeutung des Traums mit neun Jahren gefunden. Don Ricceri betont, wie wichtig dieser Traum f\u00fcr Don Bosco war, sodass er sich f\u00fcr immer in sein Herz und seinen Verstand eingepr\u00e4gt hat, und wie er sich dadurch von Gott berufen f\u00fchlte:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Der Traum mit neun Jahren.<\/em> Das ist der Traum \u2013 so schreibt Don Bosco in seinen <em>Erinnerungen<\/em> \u2013, der mir mein ganzes Leben lang tief in Erinnerung blieb\u201c (<em>EO<\/em>, S. 46).<\/p>\n\n\n\n<p>Der unausl\u00f6schliche Eindruck dieser Traumvision ist der Tatsache geschuldet, dass sie wie ein pl\u00f6tzliches Licht war, das den Sinn seines jungen Lebens kl\u00e4rte und ihm den Weg aufzeigte. Don Bosco f\u00fchlte sich wie der kleine Samuel berufen und von Gott mit einem Auftrag gesandt: die Rettung der jungen Menschen an allen Orten und zu allen Zeiten; die jungen Menschen aus christlichen L\u00e4ndern und die \u201aMehrzahl\u2018 derjenigen, die in nicht-christlichen Regionen noch in der Erwartung der Ankunft des Herrn leben\u201c.<a href=\"#_ftn19\" id=\"_ftnref19\">[19]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Don Ricceri erz\u00e4hlt, dass dies der Traum sei, in dem Don Bosco, der aufgrund seines jungen Alters noch keine vollkommene Klarheit hat, den gro\u00dfen Wert erkennt, f\u00fcr die Rettung der Seelen zu leben, und diese \u00dcberzeugung nimmt in seinem Leben, in seinem Verstand, in seinem Geist immer mehr Gestalt an als ein Geschenk der Gnade. Durch dieses entscheidende Ereignis in seinem Leben hatte Don Bosco die <em>erste gro\u00dfe Ahnung davon, wie das zuk\u00fcnftige Pr\u00e4ventivsystem aussehen w\u00fcrde<\/em>. \u201eNicht mit Schl\u00e4gen, sondern mit Liebe sollst du sie zu Freunden gewinnen\u201c, beschrieb Don Bosco in der Schilderung des Ereignisses, was er von der Dame h\u00f6rte. Sodass man f\u00fcr die Zukunft von einer kostbaren Beziehung zwischen Don Bosco und der Mutter des Herrn sprechen kann. Don Ricceri dr\u00fcckt das in gro\u00dfartigen Worten aus:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNach diesem Traum entwickelte sich zwischen Don Bosco und der Mutter Jesu eine Zweierbeziehung, eine st\u00e4ndige Zusammenarbeit, die das Leben des zuk\u00fcnftigen Apostels pr\u00e4gte\u201c.<a href=\"#_ftn20\" id=\"_ftnref20\">[20]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Don Egidio Vigan\u00f2<\/strong>, der siebte Nachfolger Don Boscos, bietet uns weitere, nicht weniger anregende \u00dcberlegungen an. Ich freue mich \u00fcber diese gro\u00dfartige Kontinuit\u00e4t aller Generaloberen beim Lesen, Meditieren und Interpretieren des Traums par excellence, aus dem sie auch f\u00fcr die jeweilige Gegenwart n\u00fctzliche Erkenntnisse ziehen. Don Vigan\u00f2 best\u00e4tigt wie andere Nachfolger Don Boscos vor ihm, dass Maria die wahre Inspiratorin, Lehrmeisterin und F\u00fchrerin der Berufung unseres Vaters Johannes Bosco ist.<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs scheint mir besonders interessant zu sein, darauf aufmerksam zu machen, da\u00df sich in seinem gl\u00e4ubigen Bewu\u00dftsein schon im Alter von 9 Jahren Maria in dem ber\u00fchmten Traum (der sich mehrmals wiederholen sollte und den Don Bosco f\u00fcr sein Leben besonders einschneidend hielt) als eine Person zeigte, die direkt f\u00fcr den Sendungsplan in seinem Leben von gro\u00dfer Bedeutung war; es ist eine Frau, die besondere \u201apastorale\u2018 Sorge f\u00fcr die Jugend zeigt; sie stellte sich ihm ja \u201aals Hirtin\u2018 vor. Wir bemerken hier sofort, da\u00df es nicht der kleine Giovanni ist, der sich f\u00fcr Maria entschied, sondern da\u00df es in erster Linie Maria ist, die die Initiative der Entscheidung ergreift. Sie wird auf Bitten ihres Sohnes Inspiratorin und F\u00fchrerin seiner Berufung\u201c.<a href=\"#_ftn21\" id=\"_ftnref21\">[21]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Dank dieser wunderbaren Erfahrung konnte Johannes eine sehr pers\u00f6nliche Beziehung zu Maria \u2013 der Dame aus dem Traum \u2013 aufbauen. Deswegen wird Don Bosco sein ganzes Leben lang bei verschiedenen Gelegenheiten die ganz besondere und gro\u00dfe Zuneigung Mariens erfahren. Es handelt sich wirklich um eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Beziehung zur Jungfrau Maria.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch <strong>Don Juan Edmundo Vecchi<\/strong>, der achte Nachfolger Don Boscos, stellt fest, dass Don Bosco in seiner \u00dcberzeugung, zu den jungen Menschen gesandt zu sein, alles auf dieses eine heilige Ziel, die jungen Menschen, konzentrieren und er ihnen seine ganze Energie widmen musste. Das ist der rote Faden, den Don Bosco seinem Leben in den <em>Erinnerungen an das Oratorium<\/em> vom <em>ersten Traum<\/em> ausgehend gibt: \u201eDer Herr hat mich f\u00fcr die jungen Menschen gesandt, deswegen muss ich mich bei anderen nicht dazugeh\u00f6rigen Dingen schonen und meine Gesundheit f\u00fcr sie bewahren\u201c.<a href=\"#_ftn22\" id=\"_ftnref22\">[22]<\/a> Dabei war er immer \u00fcberzeugt, ein Werkzeug des Herrn zu sein und dass sein ganzes Leben durch diesen Ruf und die Sendung mitten unter den Jugendlichen gepr\u00e4gt war. Das best\u00e4tigt auch ein anderer gro\u00dfer Kenner Don Boscos: \u201eDer Glaube, ein Instrument des Herrn f\u00fcr eine einzigartige Sendung zu sein, war bei ihm tief und unersch\u00fctterlich. Darauf gr\u00fcndete in ihm die religi\u00f6se Haltung des biblischen Dieners, des Propheten, der sich dem g\u00f6ttlichen Willen nicht entziehen kann\u201c.<a href=\"#_ftn23\" id=\"_ftnref23\">[23]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich gibt es bei <strong>Don Pascual Ch\u00e1vez<\/strong>, dem neunten Nachfolger Don Boscos, unter einer gro\u00dfen Anzahl an Texten einen, der mich besonders bewegt. Es ist eine Hymne an die m\u00fctterliche Gestalt von Mama Margareta, die es mit der Gnade Gottes verstand, den kleinen Johannes zu begleiten, indem sie ahnte und deutete, wie der Herr und die Jungfrau Maria ihren Sohn in seinem Traum mit neun Jahren zu einer ganz besonderen Berufung riefen. Don Pascual best\u00e4tigt, dass man von Mama Margareta als einer echten \u201esalesianischen\u201c Erzieherin sprechen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDiese erzieherische Kunst war es, die es Mama Margareta erlaubte, die verborgenen Kr\u00e4fte in ihren S\u00f6hnen zu entdecken, sie ans Licht zu f\u00f6rdern, sie zu entfalten und sie sozusagen sichtbar in ihre H\u00e4nde zu legen. Das gilt besonders im Hinblick auf ihre reichste Frucht: Giovanni. Wie beeindruckend ist es, in Mama Margareta diesen bewussten und klaren Sinn \u201am\u00fctterlicher Verantwortung\u2018 vorzufinden, mit der sie den eigenen Sohn aus n\u00e4chster N\u00e4he christlich begleitet hat. Dennoch lie\u00df sie ihm seine Selbst\u00e4ndigkeit in Bezug auf die Berufung; begleitete ihn aber ununterbrochen in allen Phasen seines Lebens bis zu ihrem Tod!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Traum, den der kleine Giovanni mit neun Jahren hatte, war eine Offenbarung f\u00fcr ihn, aber sicher auch (wenn nicht schon fr\u00fcher) f\u00fcr Mama Margareta. Sie war es, die die Interpretation bereithatte und darlegte: \u201aWer wei\u00df, ob du nicht Priester werden sollst!\u2018 Einige Jahre sp\u00e4ter, als sie verstand, dass das Klima im Hause wegen der Feindseligkeit des Stiefbruders Antonio auf Giovanni negativ wirkte, brachte sie das Opfer, ihn als Bauernjungen auf den Hof Moglia in der N\u00e4he von Moncucco zu schicken. Eine Mutter, die auf ihren j\u00fcngsten Sohn verzichtet, um ihn zum Arbeiten aufs Land, weit von zu Hause weg, zu schicken, bringt ein echtes Opfer. Aber sie tat es nicht nur, um eine famili\u00e4re Zwietracht auszuschalten, sondern um Giovanni auf jenen Weg zu lenken, den ihm (und ihr) der Traum offenbart hatte [&#8230;]. Die g\u00f6ttliche Vorsehung schenkte ihr die Gnade, eine von einer zuvorkommenden Liebe beseelte \u201asalesianische\u2018 Erzieherin zu sein\u201c.<a href=\"#_ftn24\" id=\"_ftnref24\">[24]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. DER PROPHETISCHE TRAUM: ein kostbares Kleinod des Charismas der Don-Bosco-Familie<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im vorhergehenden Abschnitt haben wir gesehen, wie Don Philipp Rinaldi die Mitbr\u00fcder einlud, den Traum zu lesen, um ihn zu vertiefen, zu verinnerlichen und sein Echo im Herzen zu sp\u00fcren. Sicherlich lud er in diesem Augenblick auch die Don-Bosco-Schwestern, die Salesianischen Mitarbeiter Don Boscos, die Angeh\u00f6rigen der ADMA und ich denke auch die Ehemaligen ein. Daran zweifle ich nicht. Ganz gewiss erkennen alle Schriften \u2013 seien es geschichtliche Forschungen, historisch-kritische Untersuchungen, Reflexionen \u00fcber die salesianische Spiritualit\u00e4t oder erzieherisch-pastorale Interpretationen \u2013 einstimmig an, dass dieser Traum sehr viel mehr als ein einfacher Traum ist. Er enth\u00e4lt n\u00e4mlich so viele charismatische Elemente, dass ich es wagen m\u00f6chte, ihn als <em>ein kostbares Kleinod unseres Charismas<\/em> und als eine eigene \u201eRoad Map\u201c <em>f\u00fcr die Don-Bosco-Familie<\/em> zu bezeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Man k\u00f6nnte wirklich sagen, dass bei ihm nichts fehlt und nichts \u00fcberfl\u00fcssig ist. Das m\u00f6chte ich nun er\u00f6rtern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Betrachtung des Traums<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wohin sollen wir in diesem Moment schauen? Zun\u00e4chst auf den <strong>Traum selbst<\/strong>, der n\u00e4mlich einen \u00fcberraschenden charismatischen Reichtum enth\u00e4lt. Wie ich bereits gesagt habe, gibt es kein Wort zu viel und es fehlt gewiss auch keines. Die Bem\u00fchungen Don Boscos sind mehr als offensichtlich, uns beim Aufschreiben des Traums zu vermitteln, dass es sich nicht nur um <strong>\u201eeinen\u201c Traum handelt, sondern dass wir ihn als \u201eden\u201c Traum sehen m\u00fcssen<\/strong>, der sein ganzes Leben pr\u00e4gen sollte \u2013 auch wenn er sich das als Kind noch nicht vorstellen konnte. In der Tat \u201emusste Don Bosco sich als beinahe Sechzigj\u00e4hriger \u2013 er f\u00fchlte sich nun alt und er war es auch f\u00fcr seine Zeit \u2013 dem Problem stellen, seiner Kongregation durch die Erinnerung an die von der Vorsehung bestimmten, sie rechtfertigenden Urspr\u00fcnge ein historisch-spirituelles Fundament zu geben. Was gab es Besseres, als seinen S\u00f6hnen zu \u201aerz\u00e4hlen\u2018, dass die Wiege der \u201aKongregation der Oratorien\u2018 in ihrer Entstehung, Entwicklung, Zielsetzung und Methode eine von Gott als Mittel zur Rettung der Jugend in den neuen Zeiten gewollte Institution war?\u201c<a href=\"#_ftn25\" id=\"_ftnref25\">[25]<\/a> In der Tat sind n\u00e4mlich die <em>Erinnerungen an das Oratorium<\/em>, in denen Don Bosco seinen Traum erz\u00e4hlt, nichts anderes als der Traum, der sich in seiner Lebensgeschichte, im Oratorium und in der Kongregation entfaltet. Daher schreibt Don Bosco auch in der Einf\u00fchrung zu seinem Manuskript:<\/p>\n\n\n\n<p>Ich \u201emache [&#8230;] mich daran, die vertraulichen Dinge genau niederzulegen. Sie k\u00f6nnten so dieser Einrichtung, die die G\u00f6ttliche Vorsehung der Gesellschaft des hl. Franz von Sales anvertraut hat, als Licht dienen oder ihr zum Nutzen werden\u201c (<em>EO<\/em>, S. 40). Und \u201e[w]ozu also kann diese Arbeit gut sein? Indem sie aus der Vergangenheit Lehre zieht, wird sie als Norm bei der \u00dcberwindung der zuk\u00fcnftigen Schwierigkeiten dienen. Sie wird zum Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr beitragen, wie Gott selbst alles und zu jeder Zeit gef\u00fchrt hat. Meinen S\u00f6hnen wird sie als vergn\u00fcgliche Unterhaltung dienen, wenn sie \u00fcber das lesen k\u00f6nnen, was ihr Vater erlebt hat, und sie werden darin umso lieber lesen, wenn ich, zu Gott gerufen, um Rechenschaft \u00fcber mein Handeln abzulegen, nicht mehr bei ihnen sein werde\u201c (<em>EO<\/em>, S. 41).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erz\u00e4hlung der <em>Erinnerungen an das Oratorium<\/em> (und des Traums mit neun Jahren, der dazugeh\u00f6rt) war so wichtig, dass bedeutende salesianische Experten sie ein Leben lang untersuchten und im Lauf der Jahre verschiedene Perspektiven entwickelten. Ein reiches, bemerkenswertes Beispiel daf\u00fcr sind zum Beispiel die verschiedenen Akzente, die Don Pietro Braido, der gro\u00dfe Erforscher der salesianischen P\u00e4dagogik, \u00fcber mehrere Jahrzehnte hinweg gesetzt hat. Es handle sich um \u201eeine erbauliche Geschichte, die ein Gr\u00fcnder den Mitgliedern seiner Gesellschaft von Aposteln und Erziehern hinterlassen hat, welche sein Werk und seinen Stil fortf\u00fchren sollten, indem sie den darin [= im Text] enthaltenen Weisungen, Orientierungen und Lektionen folgen\u201c (1965); oder um \u201eeine eher \u201atheologische\u2018 und p\u00e4dagogische als eine reale Geschichte des Oratoriums, vielleicht das \u201aTheorie\u2018-Dokument zur Animation, das Don Bosco am l\u00e4ngsten meditiert und gewollt hat\u201c (1989); \u201evielleicht das inhaltlich reichhaltigste Buch mit Orientierungen zur Pr\u00e4vention\u201c, das Don Bosco geschrieben hat: \u201eein Handbuch der P\u00e4dagogik und Spiritualit\u00e4t, das in einer deutlich oratorianischen Perspektive \u201aerz\u00e4hlt\u2018 wird\u201c (1999); oder auch eine Schrift, in der die \u201eParabel und die Botschaft\u201c vor und \u201e\u00fcber der Geschichte\u201c stehen, um Gottes Handeln in den menschlichen Ereignissen zu zeigen und so zu erfreuen und neu zu erschaffen, um \u201edie J\u00fcnger zu tr\u00f6sten und zu best\u00e4tigen\u201c in einer deutlich \u201eoratorianischen\u201c Perspektive (1999).<a href=\"#_ftn26\" id=\"_ftnref26\">[26]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Einer der kostbaren Steine dieses Kleinodes, auf den ich mich beziehe, erlaubt es uns, die wir mit einem salesianischen Herzen in den Traum eintreten, was auch immer unser christlich-salesianischer Weg oder unser Weg in der Don-Bosco-Familie sein mag, uns in unserem Herzen zu fragen: Sind wir bereit zu lernen, sind wir bereit, uns von Gott, der unser Leben so begleitet, wie er das Leben Don Boscos gef\u00fchrt hat, \u00fcberraschen zu lassen und uns als S\u00f6hne und T\u00f6chter vor dieser unermesslichen Vaterschaft zu f\u00fchlen, die von der Pers\u00f6nlichkeit unseres Vaters ausgeht? Denn:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Wenn wir nicht <strong>GL\u00c4UBIG<\/strong> werden und nicht davon \u00fcberzeugt sind, dass Gott in der Geschichte, in der Geschichte Don Boscos und in unserer pers\u00f6nlichen Geschichte handelt, werden wir wenig oder gar nichts von den <em>Erinnerungen an das Oratorium<\/em> und von dem Traum verstehen. All dies wird nur eine \u201esch\u00f6ne Geschichte\u201c sein.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Wenn wir nicht <strong>S\u00d6HNE oder T\u00d6CHTER<\/strong> werden, wird es uns nicht gelingen, uns auf die Vaterschaft, die Don Bosco durch die <em>Erinnerungen an das Oratorium<\/em> vermitteln will, einzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Wenn wir nicht <strong>J\u00dcNGER<\/strong> werden, die bereit sind zu lernen, treten wir nicht wirklich in den Geist der <em>Erinnerungen an das Oratorium<\/em> und in den Traum ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Mir scheint, dass diese drei Ausgangsbestimmungen (Glaube, Kindschaft und J\u00fcngerschaft) \u201ewesentliche Schl\u00fcssel\u201c sind, um das, was Don Bosco erz\u00e4hlt und uns als geistiges Verm\u00e4chtnis hinterlassen hat, zu verstehen und f\u00fcr uns selbst anzunehmen. Was sich in seinem Leben ereignet und ihn f\u00fcr immer gepr\u00e4gt und erleuchtet hat, wollte Don Bosco als ein Verm\u00e4chtnis hinterlassen, das seinen Salesianern und uns allen, die wir uns durch die Gnade als Teil seiner Familie f\u00fchlen und es sind, zutiefst helfen m\u00f6ge.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Jungen, Hauptdarsteller des Traums &#8230;<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ab dem ersten Moment des Traums wird die Johannes Bosco anvertraute, \u201eoratorianische Sendung\u201c deutlich, auch wenn er nicht recht wei\u00df, wie er sie ausf\u00fchren oder ausdr\u00fccken soll. Wie wir sehen k\u00f6nnen, ist der Schauplatz voller Jungen; es sind Jungen, die im Traum des kleinen Johannes ganz real sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb kann man behaupten, dass <strong>die Jungen<\/strong> die zentralen Hauptdarsteller des Traums sind. Auch wenn sie kein Wort sagen, dreht sich alles um sie. Au\u00dferdem sind die \u201ehimmlischen\u201c Personen und Johannes Bosco dank ihnen und f\u00fcr sie da. Der ganze Traum geh\u00f6rt also ihnen und ist f\u00fcr sie: f\u00fcr die Jungen. Wenn wir die jungen Menschen aus diesem Traum ausschlie\u00dfen w\u00fcrden, bliebe nichts Bedeutendes mehr f\u00fcr unsere Sendung \u00fcbrig.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist jedoch interessant, dass sie nicht wie eine Fotografie sind, die ein Bild in einer Momentaufnahme festh\u00e4lt. Die Jungen sind in st\u00e4ndiger Bewegung und Aktion: sowohl wenn sie aggressiv (wie W\u00f6lfe) sind und sie sich nicht ertragen k\u00f6nnen, als auch wenn sie sich so verwandeln, wie es die Dame des Traums von Johannes verlangt, und zu gelassenen, freundlichen und herzlichen Jungen (wie L\u00e4mmer) werden. Das Wichtigste, was in dem Traum geschieht und was Don Bosco selbst und sp\u00e4ter auch seine Anh\u00e4nger lernen, ist die Erkenntnis, dass der <em>Verwandlungsprozess<\/em> immer m\u00f6glich ist. Es ist eine \u2013 erlaubt mir den Ausdruck \u2013 \u201e\u00f6sterliche\u201c Bewegung der Bekehrung und der Verwandlung, von W\u00f6lfen in L\u00e4mmer und von L\u00e4mmern in eine \u2013 wie wir heute sagen w\u00fcrden \u2013 Gemeinschaft junger Leute, die Jesus und Maria feiert. Das scheint mir ein wesentliches und zentrales Element des Traums zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &#8230; wo es eine klare Berufung gibt<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHier ist dein Feld [&#8230;]. Werde dem\u00fctig, stark, widerstandsf\u00e4hig; und was du jetzt mit diesen Tieren geschehen siehst, das sollst du f\u00fcr meine Kinder tun\u201c (<em>EO<\/em>, S. 47). Was im Traum passiert, ist vor allem ein <em>Ruf<\/em>, eine Einladung, eine Berufung, die unm\u00f6glich, unerreichbar scheint. Der kleine Johannes Bosco wacht m\u00fcde auf, er hat sogar geweint. Wenn der Ruf von Gott kommt (die Person von majest\u00e4tischer Erscheinung im Traum ist Jesus), so ist die Richtung, die ein solcher Ruf nehmen kann, unvorhersehbar und verwirrend.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Ruf ist im Traum etwas ganz Besonderes, er besitzt <em>einen einzigartigen Reichtum<\/em>. Ich sage das, weil es scheinen k\u00f6nnte, als ob f\u00fcr Johannes aufgrund seines Alters, seiner Vaterlosigkeit, des fast v\u00f6lligen Mangels an Mitteln, der Armut, der Probleme innerhalb der Familie, der Streitigkeiten mit seinem Halbbruder Antonio, des erschwerten Schulbesuchs aufgrund der Entfernung und der Notwendigkeit, auf den Feldern zu arbeiten, keine andere M\u00f6glichkeit besteht, als hier zu bleiben, um die Felder zu bestellen und die Tiere zu h\u00fcten. Auch uns mag der Traum unerreichbar und weit weg erscheinen, vielleicht f\u00fcr jemand anderen bestimmt, aber nicht f\u00fcr ihn. Die gleiche Auslegung des Traums geben auch die Verwandten des kleinen Johannes, wie die Worte seiner Gro\u00dfmutter best\u00e4tigen: \u201eUm Tr\u00e4ume mu\u00df man sich nicht k\u00fcmmern\u201c (<em>EO<\/em>, S. 48).<\/p>\n\n\n\n<p>Doch gerade diese schwierige Situation macht Don Bosco (zu dieser Zeit noch der kleine Johannes) sehr menschlich, hilfsbed\u00fcrftig, aber auch stark und enthusiastisch. Seine Willensst\u00e4rke, sein Charakter, sein Temperament, seine Seelenst\u00e4rke und die Entschlossenheit seiner Mutter, Mama Margareta, sowie ein tiefer Glaube sowohl seitens seiner Mutter als auch bei Johannes selbst machen das alles m\u00f6glich. Der Traum wird immer da sein, er wird ihn jedoch erst durch das Leben entdecken: <em>Ich habe es verstanden, als nach und nach alles in Erf\u00fcllung ging<\/em> &#8230; Es ist keine Magie, keine \u201eZauberei\u201c, es gibt keine Pr\u00e4destination, sondern ein Leben voller Bedeutung, Anforderungen, Opfer, aber auch voll Glaube und Hoffnung, die uns dr\u00e4ngen, es zu entdecken und jeden Tag zu leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Traum erscheint ein ehrenwerter Mann im besten Alter, der mit Johannes spricht, ihn befragt und ihn in die H\u00e4nde seiner Mutter, der Dame, legt. Das ist ganz sicher eine Aussendung. Eine erzieherisch-pastorale Sendung, f\u00fcr die auch eine Methode genannt wird: Milde und Liebe. Hier nun ein Beispiel seiner Berufungsantwort:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJohannes, der von klein auf der g\u00f6ttlichen Eingebung treu war, begann in dem ihm von der Vorsehung zugewiesenen Bereich zu arbeiten. Mit noch nicht einmal zehn Jahren war er bereits ein Apostel unter seinen Landsleuten in der Ortschaft Murialdo. Ist nicht das, was der kleine Johannes mit den Mitteln, die zu seinem Alter und seiner Bildung passen, im Jahr 1825 beginnt, schon ein Sonn- und Feiertagsoratorium, wenn auch nur in Ans\u00e4tzen, als Entwurf?<\/p>\n\n\n\n<p>Er besa\u00df ein erstaunliches Ged\u00e4chtnis, war ein Liebhaber von B\u00fcchern und eifrig bei Predigten. Er machte sich alles, Belehrungen, Fakten, Beispiele zunutze, um sie seinen kleinen Zuh\u00f6rern zu wiederholen, und fl\u00f6\u00dfte mit bewundernswerter Wirksamkeit die Liebe zur Tugend all jenen ein, die kamen, um seine Geschicklichkeit beim Spiel zu bewundern und seine kindlichen, aber warmherzigen Worte zu h\u00f6ren\u201c.<a href=\"#_ftn27\" id=\"_ftnref27\">[27]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Und sie, Maria, wird den Traum des kleinen Johannes und das Leben Don Boscos f\u00fcr immer pr\u00e4gen<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir kommen nun zu dem zentralen Moment des Traums: die m\u00fctterliche Vermittlung der Dame (verbunden mit dem Geheimnis ihres Namens). F\u00fcr Johannes Bosco sind seine Mutter und die Mutter desjenigen, die er dreimal t\u00e4glich gr\u00fc\u00dft, ein Ort der Menschlichkeit, an dem er sich ausruhen kann, wo er Sicherheit und Schutz in den schwierigsten Situationen findet.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch werde dir die Lehrerin geben, unter deren Anleitung du klug werden kannst, und ohne die jedes Wissen t\u00f6richt wird\u201c (<em>EO<\/em>, S. 47). In der Tat zeigt sie ihm das Feld, auf dem er arbeiten soll, als auch die zu nutzende Methode: \u201eHier ist dein Feld, auf dem du arbeiten sollst. Werde dem\u00fctig, stark, widerstandsf\u00e4hig\u201c (<em>EO<\/em>, S. 47). Maria wird von Anfang an f\u00fcr die Geburt eines neuen Charismas hinzugezogen, weil es ihre Eigenheit ist, ein Kind auszutragen und zur Welt zu bringen: Deshalb verf\u00fcgt der Herr, wenn es sich um einen Gr\u00fcnder handelt, der vom Heiligen Geist das urspr\u00fcngliche Licht des Charismas empfangen soll, dass seine eigene Mutter, die pfingstliche Jungfrau und das unbefleckte Vorbild der Kirche, Lehrmeisterin f\u00fcr ihn sein soll. Nur sie, \u201evoll der Gnade\u201c, versteht n\u00e4mlich alle Charismen von innen heraus, wie ein Mensch, der alle Sprachen kennt und sie wie seine eigene spricht.<a href=\"#_ftn28\" id=\"_ftnref28\">[28]<\/a> Es ist, als ob der Herr des Traums zu dem sehr jungen Johannes Bosco sagen w\u00fcrde: \u201eVertrage dich von nun an mit ihr\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir bemerken hier sofort, da\u00df es nicht der kleine Giovanni ist, der sich f\u00fcr Maria entschied, sondern da\u00df es in erster Linie Maria ist, die die Initiative zur Entscheidung ergreift. Sie wird auf Bitten ihres Sohnes Eingebung und F\u00fchrerin seiner Berufung\u201c.<a href=\"#_ftn29\" id=\"_ftnref29\">[29]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Diese <strong>weiblich-m\u00fctterlich-marianische Dimension<\/strong> ist vielleicht eine der herausforderndsten Dimensionen des Traums. Wenn wir diese Gegebenheit gelassen betrachten, verwandelt sich dieser Aspekt in etwas Sch\u00f6nes. Jesus selbst gibt ihm eine Lehrmeisterin, die seine Mutter ist, und \u201eseinen Namen muss er bei Ihr erfragen\u201c; der kleine Johannes soll \u201emit seinen Kindern\u201c arbeiten und \u201eSie\u201c wird es sein, die f\u00fcr die Kontinuit\u00e4t des Traums im Leben sorgen wird. Sie wird ihn bis zum Ende seiner Tage an der Hand nehmen, bis zu dem Moment, in dem er wahrhaftig alles verstehen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist h\u00f6chste Absicht, wenn wir sagen, dass bei dem salesianischen Charisma zugunsten der \u00e4rmsten, bed\u00fcrftigsten und am meisten vernachl\u00e4ssigten Kinder das Handeln mit \u201eG\u00fcte\u201c, Milde und Liebe sowie die \u201emarianische\u201c Dimension <em>unverzichtbare Elemente<\/em> f\u00fcr diejenigen sind, die dieses Charisma leben wollen. Die Gottesmutter hat unmittelbar mit der Bildung zur \u201eWeisheit des Charismas\u201c zu tun. Daher ist es schwer zu begreifen, wie es im salesianischen Charisma jemanden geben mag, der die marianische Pr\u00e4senz im Hintergrund l\u00e4sst (sei es eine Person, Gruppe oder Institution). Ohne Maria von Nazareth spr\u00e4chen wir von einem anderen Charisma, nicht vom salesianischen Charisma und auch nicht von den S\u00f6hnen und T\u00f6chtern Don Boscos.<\/p>\n\n\n\n<p>Don Ziggiotti sagt es auf eine wunderbare Weise, wie wir bei der durchgef\u00fchrten Recherche zu den Kommentaren der Generaloberen zum Berufungstraum gesehen haben:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch m\u00f6chte alle Salesianer von dieser sehr wichtigen Tatsache \u00fcberzeugen, die die gesamte Existenz des Heiligen mit himmlischen Licht erf\u00fcllt und allem, was Er in seinem Leben tat und sagte, einen unbestreitbaren Wert verleiht: Die Muttergottes, der er bei seiner Geburt von seiner Mutter geweiht wurde, die ihm im <em>Traum mit neun Jahren<\/em> die Zukunft erleuchtete und dann zur\u00fcckkehrte, um ihn zu tr\u00f6sten und zu beraten, in tausend Formen, in Tr\u00e4umen, im prophetischen Geist, in der inneren Schau des Zustands der Seelen, in den unz\u00e4hligen Wundern und Gnaden, die er durch ihre Anrufung erwirkte; die Muttergottes ist alles f\u00fcr Don Bosco; und der Salesianer, der den Geist des Gr\u00fcnders erwerben will, muss ihn in dieser Verehrung nachahmen\u201c.<a href=\"#_ftn30\" id=\"_ftnref30\">[30]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.5.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Offen f\u00fcr den Heiligen Geist, im Vertrauen auf die Vorsehung<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gewiss gibt es viel zu lernen. Dem\u00fctig, stark und widerstandsf\u00e4hig zu werden, bedeutet, sich auf das vorzubereiten, was uns erwartet. Johannes Bosco sollte gehorsam und offen f\u00fcr die Weisheit des Meisters sein. Er sollte die Ver\u00e4nderungsprozesse sehen und entdecken; er sollte verstehen, dass der Weg, den er mit diesen Jungen geht, zum Leben f\u00fchrt und zur Begegnung mit dem Herrn des Traums und mit dessen Mutter, zu Jesus und Maria. Johannes Bosco hat dies alles entdeckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Spieleinsatz ist der Gehorsam gegen\u00fcber Gott, die Offenheit f\u00fcr den Heiligen Geist. So wie Maria \u201eDinge geschehen l\u00e4sst\u201c, das, was Gott gedacht und ertr\u00e4umt hat, in ihr geschehen l\u00e4sst, bis hin zur Verk\u00fcndigung des \u201efiat\u201c gegen\u00fcber Gott, dass der <em>Herr Gro\u00dfes an mir getan hat<\/em>, so sollte auch der Salesianer, die Don-Bosco-Schwester, alle SMDB, alle Angeh\u00f6rigen der ADMA, jedes Mitglied unserer salesianischen Familie, welche die Familie Don Boscos ist, diesen Stil der <em>Offenheit f\u00fcr den Heiligen Geist<\/em> lernen und sich zu eigen machen. Ich m\u00f6chte hinzuf\u00fcgen, dass ich mir w\u00fcnsche, dass dieser Stil in allen Phasen der Grundausbildung und beim lebenslangen Lernen jeder Gruppe, Kongregation und salesianischen Institution in Fleisch und Blut \u00fcbergeht. Vergessen wir nicht, dass wir als die \u201eAusbilder\u201c, die auch \u201eAuszubildende\u201c sind, die ersten sein sollten, die sich wie Maria vom Heiligen Geist \u201eformen lassen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Traum bietet wie kein anderes Element der Wirklichkeit das, was man meiner Ansicht nach als <em>\u201eunver\u00e4u\u00dferliche\u201c Anzeichen<\/em> der DNA des Charismas bezeichnen kann. Diese Anzeichen oder \u201ePrinzipien\u201c k\u00f6nnen uns dabei helfen, Gegebenheiten zu deuten, zu unterscheiden und schlie\u00dflich in kreativer Treue zu handeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Vergessen wir auch nicht, dass dies eine gemeinschaftliche Aufgabe ist; wir m\u00fcssen sie als Don-Bosco-Familie zusammen durchf\u00fchren \u2013 in Anlehnung an die j\u00fcngsten synodalen Arbeiten k\u00f6nnten wir auch sagen, dass wir sie \u201esynodal\u201c durchf\u00fchren m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sich Don Bosco anzuschlie\u00dfen, indem wir \u00fcber seinen Traum mit neun Jahren nachdenken, bedeutet auch, seine Hingabe an die Vorsehung zu betonen, uns wie er in das: \u201eZu seiner Zeit wirst du alles verstehen\u201d einzuordnen. Der Traum selbst war f\u00fcr Don Bosco eine Wirkung der Vorsehung. Das ist die radikale \u00dcberzeugung, die grundlegende Entscheidung seines Lebens, das \u201eWesen der Seele Don Boscos\u201c, der zentrale Punkt, der tiefste und intimste Teil seiner Person. Es besteht kein Zweifel, dass die Hingabe an die g\u00f6ttliche Vorsehung, wie er sie von seiner Mutter gelernt hatte, f\u00fcr unseren Vater entscheidend war und f\u00fcr uns die Garantie f\u00fcr die Kontinuit\u00e4t der salesianischen Spiritualit\u00e4t sein muss. Es ist die Hingabe an Gott, das Vertrauen in Gott, denn der Gott, den Don Bosco zu lieben gelernt hat, ist ein zuverl\u00e4ssiger Gott. Er wirkt tats\u00e4chlich in der Geschichte. Er handelte in der Geschichte des Oratoriums, sodass Don Bosco am 2. Februar 1876 zu den salesianischen Direktoren sagen konnte:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAndere Kongregationen und Orden hatten in ihren Anf\u00e4ngen irgendeine Inspiration, irgendeine Vision, irgendein \u00fcbernat\u00fcrliches Ereignis, die den Ansto\u00df zur Gr\u00fcndung gaben und deren Errichtung absicherten; aber meistens blieb es bei einem oder wenigen dieser anf\u00e4nglichen Ereignisse. Hier bei uns verlaufen die Dinge jedoch ganz anders. Man kann sagen, dass es nichts gibt, was nicht schon vorher bekannt gewesen w\u00e4re. Es gab keinen Schritt der Kongregation, ohne dass ein \u00fcbernat\u00fcrliches Ereignis ihn empfohlen h\u00e4tte; keine \u00c4nderung oder Verbesserung oder Erweiterung, der nicht eine Weisung des Herrn vorausgegangen w\u00e4re &#8230; Wir h\u00e4tten zum Beispiel alle Dinge, die uns widerfahren sind, aufschreiben k\u00f6nnen, bevor sie geschehen sind, und sie in allen Einzelheiten pr\u00e4zise niederschreiben k\u00f6nnen\u201c.<a href=\"#_ftn31\" id=\"_ftnref31\">[31]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.6.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aber \u201enicht mit Schl\u00e4gen\u201c. Die Kunst der Milde und der erzieherischen Geduld<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Traum erz\u00e4hlt uns nicht nur von einer Vergangenheit, sondern auch von einer Gegenwart, von einem Heute, das \u00e4u\u00dferst aktuell ist. Das \u201eNicht mit Schl\u00e4gen\u201c, das die Gottesmutter im Traum zu Johannes sagt, fordert uns auch heute heraus und macht es mehr als je notwendig, \u00fcber unsere salesianische Art und Weise, die jungen Menschen zu erziehen, nachzudenken, weil Hassrede und Gewalt weiter zunehmen. Unsere Welt wird immer gewaltt\u00e4tiger. Wir m\u00fcssen als Erzieher und Glaubensverk\u00fcnder f\u00fcr die jungen Menschen eine Alternative sein zu dem, was den jungen Johannes in seinem Traum so \u00e4ngstigte und uns heute so verletzt. Wie es der Generalobere Don Pascual Ch\u00e1vez im Jahresleitgedanken von 2012 ge\u00e4u\u00dfert hat, m\u00fcssen wir zweifelsohne \u201e&nbsp;\u201aden W\u00f6lfen entgegentreten\u2018, die die Herde verschlingen wollen: der Gleichg\u00fcltigkeit, dem ethischen Relativismus, falschen Ideologien oder dem Konsumdenken, welches den Wert der Dinge und Erfahrungen zerst\u00f6rt\u201c<a href=\"#_ftn32\" id=\"_ftnref32\">[32]<\/a>, und anderem, was wirklich verletzt und echte Gewalt darstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich denke, dass diese Botschaft heute genauso aktuell ist, wie sie es war, als der kleine Johannes (unser zuk\u00fcnftiger Vater und Lehrer, Don Bosco) sie erhielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das \u201eNicht mit Schl\u00e4gen\u201c ist ein \u201eabsolutes Nein\u201c. Es ist sehr eindeutig, und es ist die einzige Korrektur \u2013 man k\u00f6nnte fast von einer Zurechtweisung sprechen \u2013 die Johannes Bosco im Traum empf\u00e4ngt. Vor allen Dingen ist es f\u00fcr uns eine Gewissheit, eine gro\u00dfe Gewissheit, dass der Weg des Zwangs und der Gewalt nicht auf die rechte Bahn des Charismas f\u00fchrt. Die \u201eSchl\u00e4ge\u201c des Traums k\u00f6nnen heute tausend Formen annehmen. In der Tat habe ich mich damit besch\u00e4ftigt, viele der mehr oder weniger subtilen Formen von Gewalt, die uns umgeben und die aus unserem erzieherisch-pastoralen Horizont und aus unserem Charisma insgesamt verbannt werden m\u00fcssen, zu sichten, zu reflektieren und zu spezifizieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eNicht mit Schl\u00e4gen\u201c<\/strong> bedeutet, bewusst und ohne Nachsicht gegen jede Art Gewalt vorzugehen:<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <em>physische Gewalt<\/em>, die den K\u00f6rper verletzt (sto\u00dfen, treten, ohrfeigen, in die Enge treiben oder festhalten, mit Gegenst\u00e4nden werfen).<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <em>seelische und verbale Gewalt<\/em>, die das Selbstwertgef\u00fchl verletzt. Jene Gewalt, die beleidigt und ausschlie\u00dft, die isoliert, die \u00fcberwacht und kontrolliert ohne Respekt. Jene Gewalt und jener seelische Missbrauch, die daf\u00fcr sorgen, dass einige Menschen das Gef\u00fchl haben, nie genug von sich selbst herzugeben; jene Gewalt, die daf\u00fcr sorgt, dass Menschen sich immer als anders oder falsch, ja sogar als unreif betrachten, weil sie gedacht haben, was man ehrlicherweise denkt; jene Gewalt und jener Missbrauch seitens derjenigen, die sich nur f\u00fcr den anderen interessieren, wenn sie davon profitieren wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <em>emotionale und sexuelle Gewalt<\/em>, die den K\u00f6rper, das Herz und die innersten Gef\u00fchle verletzt; die unausl\u00f6schliche Zeichen von Schmerz hinterl\u00e4sst und die sich verbal oder schriftlich \u00e4u\u00dfern kann, mit Blicken oder Zeichen, die Obsz\u00f6nit\u00e4t, Bel\u00e4stigung, \u00dcbergriffigkeit und sogar Missbrauch bedeuten.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <em>\u00f6konomische Gewalt<\/em>, bei der dein Geld oder Geld, das f\u00fcr gute Zwecke dient, einbehalten, veruntreut oder gestohlen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <em>Gewalt gibt es auch in Form von Cyber-Gewalt<\/em>, \u201eCybermobbing\u201c mit Bel\u00e4stigungen \u00fcber das Internet, Websites, Blogs, mit Textnachrichten oder E-Mails oder Videos.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <em>Gewalt, die aus sozialer Ausgrenzung entsteht<\/em>, bei der Menschen, Studierende, Heranwachsende ausgegrenzt oder \u00f6ffentlich gedem\u00fctigt werden, ohne jeden Respekt.<\/p>\n\n\n\n<p>Gewalt, die durch Misshandlungen gekennzeichnet ist, durch Verben wie bedrohen, manipulieren, abwerten, zur\u00fcckweisen, leugnen, in Frage stellen, dem\u00fctigen, beleidigen, disqualifizieren, verspotten, sich gleichg\u00fcltig zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zweifelsohne verf\u00fcgen wir mit unserem Charisma \u00fcber das Gegenmittel f\u00fcr diese Situationen, die dem Leben Schaden zuf\u00fcgen. Es handelt sich um den pastoralen Genius Don Boscos: Wenn \u201ewir andererseits daran denken, da\u00df Maria im ersten Traum des kleinen Johannes Bosco zum ersten Mal jenes Apostolat [\u201egenio apostolico\u201c] bezeichnete, das uns innerhalb der Kirche charakterisiert, so fordere ich Euch auf, unsere \u00dcberlegungen auf das geistige Konzept unserer einzigartigen Seelsorge zu konzentrieren \u2013 auf die P\u00e4dagogik der Vorsorge\u00bb.<a href=\"#_ftn33\" id=\"_ftnref33\">[33]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.7.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; SIE, die Dame: Lehrmeisterin und Mutter<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Frau des Traums stellt sich als Lehrmeisterin und Mutter vor. Sie ist beider Mutter, des erhabenen Herrn des Traumes und des kleinen Johannes; eine Mutter \u2013 erlaubt mir die Paraphrase \u2013- die ihn an der Hand nimmt und sagt:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<strong><em>Schau<\/em><\/strong>\u201c: Wie wichtig ist es f\u00fcr uns, schauen zu k\u00f6nnen, und wie schlecht ist es, wenn es uns nicht gelingt, die jungen Menschen in ihrer Realit\u00e4t zu \u201esehen\u201c, so, wie sie sind; wenn es uns nicht gelingt, das zu sehen, was in ihnen am authentischsten ist, und das, was \u00e4u\u00dferst tragisch und schmerzhaft in ihnen und in ihrem Leben gegenw\u00e4rtig ist. \u201e<em>Schau<\/em>\u201c ist das erste Wort der \u201eFrau von majest\u00e4tischer Erscheinung, in einen Mantel gekleidet, der \u00fcberall leuchtete, als sei jeder Teil davon ein heller Stern\u201d (<em>EO<\/em>, S.&nbsp;47).<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne dass ich ein einzelnes Verb \u201e\u00fcberinterpretieren\u201c m\u00f6chte, scheint es mir ein \u201epr\u00e4ventives\u201c Zeichen f\u00fcr den Weg zu sein, den unser Vater in der Tat gehen sollte und der vor allem aus <em>Erfahrungen<\/em> besteht. Denken wir daran, wie sehr die Augen im Leben Don Boscos z\u00e4hlen &#8230; Was er bei seiner Ankunft in Turin <em>sieht<\/em> \u2013 oder besser gesagt, was Don Cafasso ihm zu sehen hilft \u2013 l\u00e4sst unsere Sendung entstehen. Es geht darum, <em>wie<\/em> er jeden Jungen <em>sieht<\/em> (denken wir an die ersten Begegnungen in den von ihm geschriebenen Biografien): Dort gibt es ein Incipit, das wie ein Wunder ist, dem der ganze Rest folgt \u2013 bei Savio wie bei Magone, bei Cagliero wie bei Rua &#8230; Im Museum in Chieri gibt es eine Skulptur, welche die Augen und die Blicke Don Boscos darstellt und 1988 neben seinem Altar aufgestellt wurde. Es gibt etwas Einmaliges in seinem Blick und das \u201eSchau\u201c, das die Frau sagt, ist nicht weniger neu- und einzigartig.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade im Umfeld von \u201eschauen\u201c l\u00e4sst sich ein ausdr\u00fccklicher Hinweis auf ein Wort finden, das f\u00fcr uns grundlegend ist: <em>Assistenz<\/em>. Wir wissen alle, wie wesentlich es ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Aufmerksamkeit entfernt sich jedoch nicht weit von der Traumwiese in Becchi, weil der kleine Johannes n\u00e4mlich durch <em>Erfahrung<\/em> lernt, ohne dass er sich dessen bewusst ist: Er lernt vom Leben, besonders in Momenten extremer Schwierigkeiten und M\u00fchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Aufforderung: <em>\u201eSchau\u201c<\/em> bringt den Menschen dahin, nicht sich selbst im Zentrum zu sehen, sondern das zu erfassen, was \u00fcber den eigenen Horizont hinausgeht und die eigene Vorstellungskraft \u00fcbersteigt und was zu Einladung, Herausforderung, Provokation, Anruf und F\u00fchrung wird. Denn es erfordert eine vollkommene und umfassende Anteilnahme, mit der Johannes sich zum Wohle der Jungen aufopfert. Von hier aus begreift man auch die Bedeutung des <em>Umfeldes<\/em> in der gesamten salesianischen P\u00e4dagogik.<em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nichts wird von der unverzichtbaren Sorge um die Innerlichkeit und die Stille weggenommen. Wir sind aufgerufen, den Blick zu heben, sowohl, wenn wir ihn auf des Geheimnis Gottes richten, als auch, wenn wir an dem Mann vorbeigehen, der \u201evon Jerusalem nach Jericho hinab[ging] und [&#8230;] von R\u00e4ubern \u00fcberfallen\u201c (<em>Lk<\/em> 10,30) wurde. Das hat den Menschen Don Bosco immer gepr\u00e4gt, von seiner Kindheit bis zu seinem Lebensende.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<strong><em>Lerne<\/em><\/strong>\u201c: dem\u00fctig, stark und widerstandsf\u00e4hig zu werden, denn es braucht Schlichtheit angesichts von so viel Arroganz; St\u00e4rke angesichts so vieler Dinge, die im Leben bew\u00e4ltigt werden m\u00fcssen, und jene Widerstandsf\u00e4higkeit, die Resilienz ist oder auch die F\u00e4higkeit, sich nicht entmutigen zu lassen, nicht die \u201eArme h\u00e4ngen zu lassen\u201c, wenn man nicht in der Lage zu sein scheint, etwas tun zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Interessanterweise sind es die <em>Ereignisse<\/em> (also die Erfahrung), die die Vorsehung (sinnbildlich durch Maria) auf Johannes\u2018 Weg stellt, diesen \u201emilde\u201c (dem\u00fctig, stark, widerstandsf\u00e4hig) machen. Zum Beispiel ist einige Zeit nach dem Traum seine Mutter im Februar 1828 gezwungen, ihn (mit gerade mal zw\u00f6lf Jahren) aufgrund von Streitigkeiten mit Antonio von zuhause wegzuschicken. Johannes erreicht abends den Hof der Moglia, wo er mehr aus Mitleid als aufgrund eines wirklichen Bedarfs aufgenommen wird \u2013 im Winter sucht man keine Knechte. Der Hof ist auf jeden Fall ausreichend weit entfernt, aber gleichzeitig ganz in der N\u00e4he von Moncucco, wo es einen der besten Pfarrer des Bistums Turin gibt, Don Francesco Cottino (\u00fcber den in unserer salesianischen Literatur bisher wenig zu finden ist). Johannes trifft sich jeden Sonntag mit ihm. Es ist die erste Begegnung auf Augenh\u00f6he, die erste Begegnung mit einem echten Wegbegleiter f\u00fcr Johannes. So wird ein Abschnitt, der lediglich traurig und dunkel h\u00e4tte sein k\u00f6nnen, zu einer \u00e4u\u00dferst wichtigen Chance f\u00fcr seinen Weg. Wir wissen, dass sein Onkel Michele ihn dann am 3. November 1829 zu seiner Familie nach Becchi zur\u00fcckbringt. Am 5. November wird Johannes dann Don Calosso auf dem R\u00fcckweg von Buttigliera treffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich halte es deshalb f\u00fcr sehr wichtig, die unglaubliche Lenkung und Begleitung durch die Vorsehung stark zu betonen. Johannes entspricht ihr und bringt sich frei ein. Dennoch sind Ereignisse und Personen, die zum richtigen Zeitpunkt aufeinander folgen, die Baumeister dieses \u201edem\u00fctig, stark und widerstandsf\u00e4hig\u201c, das f\u00fcr seine Sendung unerl\u00e4sslich ist, die unterdessen immer mehr in ihm heranreift.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist also offensichtlich <em>ein Primat der Gnade<\/em>, der zuallererst f\u00fcr uns gilt, wenn wir bereit sind, uns bilden zu lassen, und der so fruchtbar f\u00fcr die Sendung wird. Bis zu dem Punkt, an dem es keine Grenzen oder Schwierigkeiten mehr gibt, die das Wachstum hin zu jener F\u00fclle des Lebens, zur Heiligkeit, verhindern, ganz gleich in welchem Kontext wir stehen, und sei er noch so herausfordernd.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich entbindet uns das alles nicht davon, uns mit aller Kraft f\u00fcr die Verbesserung der Verh\u00e4ltnisse und die \u00dcberwindung von Ungerechtigkeiten einzusetzen. Don Bosco \u201everb\u00fcndet\u201c sich also mit der Vorsehung, ohne seine eigenen Bem\u00fchungen, die Begegnungen, die Ausarbeitung von Arbeitsvertr\u00e4gen zum Schutz der jungen Lehrlinge, die im ersten Oratorium zu Gast waren, einzuschr\u00e4nken. Vor allem <em>nimmt Don Bosco ihnen nicht den Himmel weg! <\/em>Er weist darauf hin, dass es immer \u201eein mehr\u201c gibt, ein h\u00f6heres Ziel, das alle erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine \u00e4hnliche Lektion erteilt die heilige Mutter Teresa von Kalkutta mit ihrer \u201enutzlosen\u201c Hingabe an die Sterbenden der Stadt. Auf einem Plakat, das sie zu Beginn ihres neuen Lebens f\u00fcr die \u00c4rmsten der \u00c4rmsten in ihrem Zimmer aufgeh\u00e4ngt hatte, hatte sie mit eigener Hand schwarz auf wei\u00df die folgenden Worte geschrieben: \u201eDa mihi animas, cetera tolle\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<strong><em>Und seid geduldig<\/em><\/strong>\u201c, das hei\u00dft, lassen wir uns Zeit f\u00fcr alles und lassen wir Gott Gott sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. EIN TRAUM, <\/strong><strong>DER <\/strong><strong>TR\u00c4UMEN L\u00c4SST<\/strong><strong><em><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Mitglieder der Don-Bosco-Familie, ich m\u00f6chte meinen Kommentar zum Jahresleitgedanken nicht abschlie\u00dfen, ohne die vielen Tr\u00e4ume zu nennen, die ich f\u00fcr die jungen Menschen und f\u00fcr uns im Herzen trage. Sie sind mit dem Wunsch gleichzusetzen, in der charismatischen Treue weiter zu wachsen; oder mit der Sehnsucht, dass wir uns durch Ver\u00e4nderungen, die sich f\u00fcr uns als schwierig darstellen, gelassen provozieren lassen. Oder Widerst\u00e4nde, die das lebendige Feuer unseres Charismas ersticken k\u00f6nnten, treiben uns dazu an, den Traum Don Boscos zu verwirklichen, jedoch zweihundert Jahre sp\u00e4ter!<\/p>\n\n\n\n<p>Ich teile sie mit Euch in der Hoffnung, dass, wer auch immer und wo auch immer in der weiten, salesianischen Welt meinen Kommentar liest, er oder sie sp\u00fcren m\u00f6ge, dass etwas von dem hier Geschriebenen f\u00fcr ihn oder sie bestimmt ist. Dies scheinen mir einige konkrete Elemente f\u00fcr die Verwirklichung des Traums mit neun Jahren zu sein:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Don Bosco hat uns im Laufe seines Lebens gezeigt, dass nur authentische Beziehungen uns bergen und verwandeln. Papst Franziskus sagt uns dasselbe: \u201eEs reicht also nicht aus, Strukturen zu haben, wenn sich in ihnen keine authentischen Beziehungen entwickeln; es ist die Qualit\u00e4t dieser Beziehung, die evangelisiert\u201c.<a href=\"#_ftn34\" id=\"_ftnref34\">[34]<\/a> Deswegen \u00e4u\u00dfere ich den Wunsch, dass jedes Haus unserer salesianischen Familie weltweit ein wahrhaft erzieherischer Raum sei oder werde, ein Raum respektvoller Beziehungen, ein Raum, der hilft, auf gesunde Art und Weise zu wachsen. Darin k\u00f6nnen und m\u00fcssen wir den Unterschied machen, denn authentische Beziehungen stehen am Ursprung unseres Charismas, am Ursprung der Begegnung mit Bartolomeo Garelli, am Ursprung von Don Boscos eigener Berufung.<\/li>\n\n\n\n<li>Jede Entscheidung Don Boscos war Teil eines gr\u00f6\u00dferen Plans: Gottes Plan f\u00fcr ihn. Daher war keine Entscheidung oberfl\u00e4chlich oder unbedeutend f\u00fcr Don Bosco. Sein Traum war keine Anekdote aus seinem Leben oder einfach ein Ereignis, sondern eine Berufungsantwort, eine Entscheidung, ein Weg, ein Lebensprogramm, das allm\u00e4hlich, so wie es gelebt wurde, Form annahm. Ich tr\u00e4ume daher davon, dass jeder Salesianer, jedes Mitglied der Don-Bosco-Familie aufgrund seiner Berufung und seiner Lebenswahl ein tiefes Unbehagen sp\u00fcrt und den Schmerz am eigenen Leib erf\u00e4hrt, wenn so viele Familien und so viele junge Menschen m\u00fchevoll und ersch\u00f6pft tagt\u00e4glich ums \u00dcberleben oder f\u00fcr ein Leben mit ein wenig mehr W\u00fcrde k\u00e4mpfen. M\u00f6ge niemand von uns sich darauf beschr\u00e4nken, passiver oder gleichg\u00fcltiger Zuschauer angesichts des Schmerzes und der \u00c4ngste so vieler junger Menschen zu sein.<\/li>\n\n\n\n<li>\u201eDer erste Traum, der sch\u00f6pferische Traum Gottes, unseres Vaters, geht dem Leben all seiner Kinder voraus und begleitet es\u201c.<a href=\"#_ftn35\" id=\"_ftnref35\">[35]<\/a> Unser <em>Gott hat einen Traum f\u00fcr jeden von uns, f\u00fcr jeden und jede unserer jungen Menschen<\/em>, einen f\u00fcr uns von Gott selbst \u201egezeichneten\u201c Plan. Das Geheimnis des so sehr ersehnten Gl\u00fccks eines jeden Menschen liegt gerade darin, die \u00dcbereinstimmung und das Zusammentreffen zwischen diesen beiden Tr\u00e4umen zu entdecken: <em>unserem Traum und Gottes Traum<\/em>. Wir m\u00fcssen also verstehen, was Gottes Traum f\u00fcr jeden von uns bedeutet, und uns bewusst werden, dass der Herr uns das Leben geschenkt hat, weil er uns liebt, \u00fcber das hinaus, was wir sind, einschlie\u00dflich unserer Grenzen. Wir m\u00fcssen also glauben, dass unser Gott in jedem und jeder von uns gro\u00dfe Dinge verwirklichen will! Wir sind alle \u00fcberaus kostbar und wertvoll, weil ohne einen jeden und eine jede von uns der Welt und der Kirche etwas fehlen w\u00fcrde. Es gibt n\u00e4mlich Menschen, die nur ich lieben kann, Worte, die nur ich sagen kann, Momente, die nur ich teilen kann.<\/li>\n\n\n\n<li>Ohne Tr\u00e4ume gibt es kein Leben. F\u00fcr die Menschen, f\u00fcr uns alle bedeutet tr\u00e4umen, sich selbst zu entwerfen, ein Ideal und einen Lebenssinn zu haben. Die schlimmste Armut f\u00fcr junge Menschen besteht darin, sie am Tr\u00e4umen zu hindern, ihnen die eigenen Tr\u00e4ume zu verbieten oder ihnen erfundene Tr\u00e4ume aufzuzwingen. Jeder und jede von uns ist ein Traum Gottes. Es ist wichtig zu entdecken, welches mein Traum ist, welchen Traum Gott f\u00fcr mich hat. Wir m\u00fcssen versuchen, diesen zu entwickeln, ihn zu verwirklichen, weil es um unser Gl\u00fcck und um das Gl\u00fcck unserer Br\u00fcder und Schwestern geht.<br>Erinnern wir uns daran, wie Don Bosco ger\u00fchrt vor Freude weinte, als er am 16. Mai 1887 seinen Traum, der sein Leben, seine Berufung und seine Sendung bestimmte, \u201everwirklicht sah\u201c.<\/li>\n\n\n\n<li>Gott <em>bewirkt gro\u00dfe Dinge mit \u201eeinfachen Mitteln\u201c<\/em> und spricht zu uns auf vielerlei Arten, auch tief im Herzen, durch unsere Gef\u00fchle, die uns bewegen, durch das Wort Gottes, das mit Glauben angenommen, mit Geduld vertieft, mit Liebe verinnerlicht und mit Vertrauen befolgt wird. Helfen wir uns selbst und unseren Jungen und M\u00e4dchen, den jungen Menschen, auf das eigene Herz zu h\u00f6ren, die inneren Bewegungen zu entziffern, dem, was in ihnen und in uns wirkt, eine Stimme zu geben, zu erkennen, welche Zeichen oder \u201eTr\u00e4ume\u201c die Stimme Gottes verraten und welche hingegen das Ergebnis falscher Entscheidungen sind.<\/li>\n\n\n\n<li>\u201eDie M\u00fchen und die Zerbrechlichkeit junger Menschen helfen uns, besser zu werden. Ihre Fragen fordern uns heraus, ihre Zweifel rufen uns auf, uns nach der Qualit\u00e4t unseres Glaubens zu fragen. Auch ihre Kritik ist notwendig f\u00fcr uns, denn nicht selten h\u00f6ren wir durch sie die Stimme des Herrn, der uns zur Umkehr des Herzens und Erneuerung der Strukturen ruft\u201c.<a href=\"#_ftn36\" id=\"_ftnref36\">[36]<\/a> Ein authentischer Erzieher versteht mit Klugheit und Geduld das zur Entfaltung zu bringen, was jeder junge Mensch in sich tr\u00e4gt, und er wird sich mit aller Kraft bem\u00fchen, eine Beziehung zum Jugendlichen aufzubauen.<a href=\"#_ftn37\" id=\"_ftnref37\">[37]<\/a> Ich tr\u00e4ume und w\u00fcnsche mir, jeden Tag in jedem salesianischen Haus weltweit Salesianer und Laien zu treffen, die an das Wunder glauben, das durch die Kraft der salesianischen Erziehung und Evangelisierung verwirklicht werden kann.<\/li>\n\n\n\n<li>Mensch sein hei\u00dft \u201eMensch werden\u201c, sich verwirklichen, sich \u00fcber die Ergebnisse freuen, die Frucht geduldiger Prozesse sind, mit denen Gott in unser Leben hineinwirkt und eingreift. Ich w\u00fcnsche so sehr, dass unsere erzieherische Leidenschaft derjenigen Don Boscos \u00e4hnelt, der \u201eVater der salesianischen Liebensw\u00fcrdigkeit\u201c war, damit die Jungen und M\u00e4dchen in all unseren Niederlassungen weltweit nicht nur ausgebildete Fachkr\u00e4fte antreffen k\u00f6nnen, sondern wahrhafte Erzieher und Erzieherinnen, Geschwister, Freunde und Freundinnen, V\u00e4ter und M\u00fctter.<\/li>\n\n\n\n<li>Don Bosco, der \u201ePriester der Stra\u00dfe\u201c <em>ante litteram<\/em>, verausgabte sich buchst\u00e4blich bei diesem Vorhaben. Die Salesianer (und alle, die sich von Don Bosco inspirieren lassen) sind so \u201edie Kinder eines Tr\u00e4umers der Zukunft\u201c, aber einer Zukunft, die im Vertrauen auf Gott erbaut wird, im t\u00e4glichen Eintauchen und Wirken im Leben der jungen Menschen, zwischen den M\u00fchen und Unsicherheiten eines jeden Tages.<a href=\"#_ftn38\" id=\"_ftnref38\">[38]<\/a> Deswegen ist die Begegnung <em>mit dem Herrn des Lebens<\/em>, die Hilfe f\u00fcr jeden jungen Menschen, seinen eigenen Traum, den Traum Gottes f\u00fcr jeden und jede zu entdecken und ihn oder sie bei der Verwirklichung zu unterst\u00fctzen, das wertvollste Geschenk, das wir den jungen Menschen anbieten k\u00f6nnen. Wie sehr w\u00fcnsche ich mir, dass sich das in all unseren H\u00e4usern verwirklicht.<\/li>\n\n\n\n<li>W\u00e4hrend das Herz Don Boscos in jedem Augenblick schlug, sind wir, die wir \u201e\u00fcberzeugt sind, dass jeder junge Mensch in seinem Herzen die Sehnsucht nach Gott eingeschrieben hat, gerufen, Gelegenheiten zur Begegnung mit Jesus, der Quelle des Lebens und der Freude f\u00fcr jeden jungen Menschen anzubieten\u201c.<a href=\"#_ftn39\" id=\"_ftnref39\">[39]<\/a> Don Bosco w\u00fcrde nicht tolerieren, dass in seinen H\u00e4usern seine S\u00f6hne und T\u00f6chter den Jungen und M\u00e4dchen, den Heranwachsenden und jungen Menschen die Begegnung mit Jesus nicht anbieten \u2013 auch in der Freiheit, mit der wir heute in den unterschiedlichen Kontexten zum Glauben erziehen. Auch heute sind wir gerufen, ihn bekannt zu machen, zu entdecken, wie Er jeden Menschen fasziniert und den jungen Menschen aus anderen Religionen zu helfen, gute Gl\u00e4ubige ausgehend von ihrem Glauben und ihren Idealen zu sein. Ich tr\u00e4ume davon, dass dies in allen salesianischen H\u00e4usern weltweit Wirklichkeit wird.<\/li>\n\n\n\n<li>\u201eDas salesianische Werk muss \u00fcberall auf die \u00e4rmsten und bed\u00fcrftigsten jungen Menschen in der Gesellschaft abzielen und mit ihnen die tausend Mittel einsetzen, die die zuvorkommende N\u00e4chstenliebe inspirieren. Don Bosco weinte, weil er so viele Jugendliche sah, die verdorben und ungl\u00e4ubig aufwuchsen. Er h\u00e4tte gerne seine Acht gebende, ermahnende, belehrende, mit einem Wort zuvorkommende F\u00fcrsorge auf alle jungen Menschen der Welt ausdehnen k\u00f6nnen wollen [&#8230;]. Deswegen bevorzugte er bei der Annahme von neuen Gr\u00fcndungen Orte, an denen die Jugend durch Vernachl\u00e4ssigung verdorben war\u201c.<a href=\"#_ftn40\" id=\"_ftnref40\">[40]<\/a> Ich tr\u00e4ume wirklich davon, eines Tages die gesamte salesianische Kongregation mit derselben Hingabe zu sehen, die Don Bosco gegen\u00fcber seinen \u00e4rmsten Jungen hatte. Ich tr\u00e4ume davon, jeden meiner Mitbr\u00fcder dabei zu sehen, wie er mit Freude das eigene Leben zugunsten der Geringsten hingibt. In vielen F\u00e4llen ist es bereits so. Ich tr\u00e4ume, dass jedes unserer H\u00e4user mit dem \u201eGeruch des Schafes\u201c angef\u00fcllt ist, auf den Papst Franziskus heute bei jedem anspielt, der zu einer apostolischen Sendung berufen ist. Ich w\u00fcnsche es auch f\u00fcr die ganze Don-Bosco-Familie: Niemand darf sich von diesem Ruf ausgeschlossen f\u00fchlen.<\/li>\n\n\n\n<li>\u201eDas Leben des Johannes Bosco vor seiner Priesterweihe ist in der Tat ein Meisterst\u00fcck f\u00fcr einen Berufungsweg\u201c.<a href=\"#_ftn41\" id=\"_ftnref41\">[41]<\/a> Papst Franziskus sagt den jungen Menschen zur Berufung: \u201eIch bin eine Mission auf dieser Erde, und ihretwegen bin ich auf dieser Welt. Folglich muss man bedenken: jede Pastoral ist Berufungspastoral, jede Ausbildung ist Berufung und jede Spiritualit\u00e4t hat mit Berufung zu tun\u201c.<a href=\"#_ftn42\" id=\"_ftnref42\">[42]<\/a> So wie es Don Bosco immer tat, betrachte ich es als unsere Aufgabe, jedem jungen Menschen, in jedem unserer Angebote zu helfen, das zu entdecken, was Gott von ihm erwartet, Ideale zu haben, die ihn \u201ehoch hinausfliegen\u201c lassen, das Beste von sich zu geben und sich zu w\u00fcnschen, das Leben als Hingabe und Geschenk zu leben.<\/li>\n\n\n\n<li>Maria zeichnet sich durch ihr Sein als Mutter und Besch\u00fctzerin aus. Als sie sehr jung die Botschaft des Engels empfing, verzichtete sie nicht darauf, Fragen zu stellen. Als sie diese angenommen und \u201eJa\u201c gesagt hatte, setzte sie alles ein und riskierte alles. Als ihre Cousine sie brauchte, legte sie ihre eigenen Pl\u00e4ne und Bed\u00fcrfnisse zur Seite und brach unverz\u00fcglich auf. Als der Schmerz ihres Sohnes sie traf, blieb sie eine starke Frau, die ihn st\u00fctzte und bis zum Ende begleitete. Sie wacht als Mutter und Lehrmeisterin \u00fcber die Welt der jungen Menschen, die sie suchen, trotz des vielen L\u00e4rms und der Dunkelheit entlang des Weges; sie spricht in der Stille und h\u00e4lt das Licht der Hoffnung am Brennen.<a href=\"#_ftn43\" id=\"_ftnref43\">[43]<\/a> Ich tr\u00e4ume wirklich davon, dass wir in Treue zu Don Bosco unsere Jungen und M\u00e4dchen, unsere jungen Menschen sich in diese Mutter verlieben lassen, nicht weniger als in ihn, weil \u201edie Muttergottes [\u2026] alles f\u00fcr Don Bosco [ist]; und der Salesianer, der den Geist des Gr\u00fcnders erwerben will, muss ihn in dieser Verehrung nachahmen\u201c.<a href=\"#_ftn44\" id=\"_ftnref44\">[44]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><strong>5. VOM TRAUM MIT NEUN JAHREN ZUM ALTAR DER TR\u00c4NEN<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin am Ende dieses Kommentars angekommen. Ich k\u00f6nnte noch mehr hinzuf\u00fcgen, aber ich glaube, dass das Geschriebene das Herz eines jeden und einer jeden erreichen kann. Das w\u00e4re eine ausgezeichnete Nachricht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich will Euch schlicht einladen, Euch eine Minute Zeit zur Verinnerlichung und Betrachtung dieses Textes aus den <em>Memorie Biografiche<\/em> zu nehmen, der in wenigen Zeilen beschreibt, was Don Bosco gef\u00fchlt hat, als er zahlreiche Tr\u00e4nen vor dem Mariahilf-Altar in der Basilika Sacro Cuore in Rom vergoss, wenige Tage nach deren Weihe.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Augenblick sah und h\u00f6rte Don Bosco die Stimme seiner Mutter Margareta, die Bemerkungen seiner Br\u00fcder und der Gro\u00dfmutter, die den Traum bewerteten und ihn sogar in Frage stellten. Genau in diesem Moment, zweiundsechzig Jahre sp\u00e4ter, verstand er alles, wie es ihm die Lehrmeisterin angek\u00fcndigt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Erz\u00e4hlung bewegt mich jedes Mal. Daher lade ich Euch ein, sie zu lesen und pers\u00f6nlich zu meditieren. Ein weiteres Mal.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNicht weniger als f\u00fcnfzehnmal unterbrach er die Messfeier aufgrund starker Ergriffenheit und vergoss Tr\u00e4nen. Viglietti, der ihm assistierte, musste ihn von Zeit zu Zeit ablenken, damit er weiterfeiern konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Als er ihn nach dem Grund f\u00fcr diese gro\u00dfe Erregung fragte, antwortete er [= Don Bosco]: \u2013 Ich hatte ganz lebendig die Szene vor Augen, als ich ungef\u00e4hr mit zehn Jahren von der Kongregation tr\u00e4umte. Ich sah tats\u00e4chlich die Mutter und die Br\u00fcder und h\u00f6rte sie nach dem Traum fragen &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Damals hatte die Muttergottes ihm gesagt: \u201aZu seiner Zeit wirst du alles verstehen\u2018. Zweiundsechzig Jahre mit M\u00fchen, Opfern und K\u00e4mpfen waren seit jenem Tag vergangen, als ein unerwarteter Geistesblitz ihm in der Errichtung der Kirche S. Cuore in Rom die Kr\u00f6nung seiner Sendung offenbarte, die zu Beginn seines Lebens geheimnisvolle Schatten warf\u201c.<a href=\"#_ftn45\" id=\"_ftnref45\">[45]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube wahrhaftig, dass Maria, die Helferin der Christen, auch heute weiterhin eine echte Mutter und Lehrmeisterin f\u00fcr unsere ganze Familie ist. Ich bin \u00fcberzeugt, dass die prophetischen Worte des Herrn Jesus Christus und Mariens im ersten Traum weiterhin Realit\u00e4t an allen Orten sind, wo das Charisma unseres Vaters als ein Geschenk des Heiligen Geistes Wurzeln geschlagen hat. Zudem bin ich mir sicher, dass in jedem Haus \u00fcber unsere M\u00fchen und Anstrengungen hinaus angewendet werden kann, was Don Bosco \u00fcber das Heiligtum in Valdocco sagte:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJeder Stein ist eine Gnade Mariens, der Helferin der Christen; wir haben nichts ohne Ihr direktes Eingreifen getan; Sie hat sich ihr Haus gebaut und in unseren Augen ist es ein Wunder\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie, die Unbefleckte und Helferin, f\u00fchre uns weiterhin alle an der Hand. Amen.<br><\/p>\n\n\n\n<p><em>Turin-Valdocco, den 8. Dezember 2023<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Don \u00c1ngel Kard. Fern\u00e1ndez Artime, SDB<br><\/strong><em>Generaloberer<\/em><sup><\/sup><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a> F. Motto,<em> Il sogno dei nove anni. Redazione, storia, criteri di lettura<\/em>, in: \u00abNote di pastorale giovanile\u00bb 5 (2020), S. 6.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> P. Stella, <em>Don Bosco nella storia della religiosit\u00e0 cattolica. <\/em><em>1. Vita e opere<\/em>, Rom: LAS 1979, S. 31f.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> P. Ch\u00e1vez V., <em>Wie Don Bosco nehmen wir die jungen Menschen als unseren Lebensauftrag an, <\/em>in: Amtsblatt des Generalrates der Salesianer Don Boscos, 92. Jg. (2012), Nr. 412, S. 37.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a> F. Motto, <em>Il sogno dei nove anni<\/em>, a.&nbsp;a.&nbsp;O., S. 6.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\" id=\"_ftn5\">[5]<\/a> G. Bosco, <em>Memorie dell\u2019Oratorio di S. Francesco di Sales dal 1815 al 1855<\/em>, in: Istituto Storico Salesiano, <em>Fonti salesiane 1. <\/em><em>Don Bosco e la sua opera<\/em>, Rom: LAS 2014, S. 1176. Hier zitiert nach: J. Bosco, <em>Erinnerungen an das Oratorium des hl. Franz von Sales von 1815 bis 1855. Einf\u00fchrung und Anmerkungen von Antonio da Silva Ferreira<\/em>, hg. v. Institut f\u00fcr Salesianische Spiritualit\u00e4t, M\u00fcnchen: Don Bosco 2001, S. 46. Im Folgenden zitiert als EO.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\" id=\"_ftn6\">[6]<\/a> F. Rinaldi, <em>Lettera circolare<\/em>, in: Amtsblatt des Obernrates, 5. Jg. (24. Oktober 1924), Nr. 26, S. 314 [der italienischen Ausgabe].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\" id=\"_ftn7\">[7]<\/a> G. Bosco, <em>Memorie dell\u2019oratorio di san Francesco di Sales dal 1815 al 1855, <\/em>in: Istituto Storico Salesiano, (saggio introduttivo e note storiche a cura di A. da Silva Ferreira), \u201eFonti\u201c, serie prima, 4, marzo 1991. Hier zitiert nach EO. Vgl. A. Bozzolo, <em>Il sogno dei nove anni<\/em>, <em>3.1 Struttura narrativa e movimento onirico <\/em>in: A. Bozzolo (Hrsg.), <em>I sogni di Don Bosco. <\/em><em>Esperienza spirituale e sapienza educativa, <\/em>Rom: LAS 2017, S. 235.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\" id=\"_ftn8\">[8]<\/a> A.&nbsp;d.&nbsp;\u00dc.: Dieser Teilsatz fehlt in der deutschen Ausgabe, aus der hier zitiert wird, findet sich aber in der folgenden \u00dcbersetzung: J. Bosco, <em>Erinnerungen. Autobiographische Aufzeichnungen \u00fcber die ersten 40 Jahre eines Lebens im Dienst an der Jugend<\/em>, M\u00fcnchen: Don Bosco Verlag 1988, S.&nbsp;7.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\" id=\"_ftn9\">[9]<\/a> R. Ziggiotti (hrsg. v. Marco Bay), <em>Tenaci, audaci e amorevoli. Lettere circolari ai salesiani di don Renato Ziggiotti<\/em>, Rom: LAS 2015, S. 575 [= 45. Jg. (1964), Nr. 235].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\" id=\"_ftn10\">[10]<\/a> Der Salesianerbruder Marco Bay war Professor an der Universit\u00e0 Pontificia Salesiana (UPS) in Rom und ist aktuell Direktor des Salesianischen Zentralarchivs in Rom. Er hat mir gro\u00dfz\u00fcgig seine Untersuchungen zur Verf\u00fcgung gestellt, die er \u00fcber die Verweise der vorhergehenden Generaloberen auf den Traum mit neun Jahren durchgef\u00fchrt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei dieser Gelegenheit m\u00f6chte ich auch Don Luis Timossi SDB vom Weiterbildungszentrum in Quito und Don Silvio Roggia SDB, Direktor der Gemeinschaft des seligen Zefirino Namuncur\u00e1 in Rom, f\u00fcr ihre Anmerkungen und Hinweise danken.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\" id=\"_ftn11\">[11]<\/a> P. Albera, Direzione Generale delle Opere Salesiane, <em>Lettere Circolari di don Paolo Albera ai salesiani<\/em>, Turin 1965, S.&nbsp;123 [31. Mai 1913]; vgl. auch S. 315 [20. April 1919] und S. 339 [6. April 1920].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref12\" id=\"_ftn12\">[12]<\/a> F. Rinaldi, <em>Lettera circolare<\/em>, in: Amtsblatt des Obernrates der Salesianer Don Boscos, 5. Jg. (24. Oktober 1924), Nr.&nbsp;26, S. 312-317 [der italienischen Ausgabe].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref13\" id=\"_ftn13\">[13]<\/a> Ebd.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref14\" id=\"_ftn14\">[14]<\/a> <em>La commemorazione di un \u201esogno\u201c [Die Gedenkfeier eines \u201eTraums\u201c]<\/em>, in: BS, Anno XLIX, 6 (Juni 1925), S. 147.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref15\" id=\"_ftn15\">[15]<\/a> P. Ricaldone, <em>Strenna del 1935. Fedelt\u00e0 a Don Bosco santo [Jahresleitgedanke 1935. <\/em><em>Treue zum hl. Don Bosco]<\/em>, in: Amtsblatt des Obernrates der Salesianer Don Boscos, 17. Jg. (24. M\u00e4rz 1936), Nr. 74, S. 16 [der italienischen Ausgabe].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref16\" id=\"_ftn16\">[16]<\/a> P. Ricaldone, <em>S. Giovanni Bosco e le vocazioni [Der heilige Johannes Bosco und die Berufungen]<\/em> in: Amtsblatt des Obernrates der Salesianer Don Boscos, 17. Jg. (24. November 1936), Nr. 78, S. 9 [der italienischen Ausgabe].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref17\" id=\"_ftn17\">[17]<\/a> R. Ziggiotti, <em>Tenaci, audaci e amorevoli<\/em>, a. a. O.,S. 129 [= Amtsblatt des Obernrates der Salesianer Don Boscos, 35. Jg. (1954), Nr. 181, S.&nbsp;3 (der italienischen Ausgabe)].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref18\" id=\"_ftn18\">[18]<\/a> R. Ziggiotti, <em>Tenaci, audaci e amorevoli<\/em>, a. a. O.,S.&nbsp;264 [= Amtsblatt des Obernrates der Salesianer Don Boscos, 39. Jg. (1958), Nr. 201, S.&nbsp;6 (der italienischen Ausgabe)].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref19\" id=\"_ftn19\">[19]<\/a> L. Ricceri, <em>Il rinnovamento salesiano passa per la spiritualit\u00e0 missionaria<\/em>, Rom 25. Januar 1976, in: <em>La parola del Rettor Maggiore. Conferenze, Omelie Buone notti<\/em>, Bd. 9, Ispettoria Centrale Salesiana, Turin 1978, S.&nbsp;27f.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref20\" id=\"_ftn20\">[20]<\/a> Ebd.,S.&nbsp;28.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref21\" id=\"_ftn21\">[21]<\/a> E. Vigan\u00f2, <em>Lettere circolari di don Egidio Vigan\u00f2 ai Salesiani<\/em> (Rom: Direzione Generale Opere Don Bosco, 1996), S. 10 [= Amtsblatt des Obernrates der Salesianer Don Boscos, 59. Jg. (1978), Nr. 289, S.&nbsp;10f.].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref22\" id=\"_ftn22\">[22]<\/a> <em>MB <\/em>VII, 291. Zitiert in: J. E. Vecchi,<em> Educatori appassionati esperti e consacrati per i giovani. Lettere circolari ai Salesiani di don Juan E. Vecchi<\/em>. Introduzione, parole chiave e indici a cura di Marco Bay, Rom: LAS 2013, S. 381 [= Amtsblatt des Generalrates der Salesianer Don Boscos, (1998), Nr. 365]. A.&nbsp;d.&nbsp;\u00dc.: Eigene \u00dcbersetzung.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref23\" id=\"_ftn23\">[23]<\/a> P. Stella, <em>Don Bosco nella storia della religiosit\u00e0 cattolica<\/em>,Bd. II, S. 32. Zitiert in: J. E. VECCHI, <em>Educatori appassionati esperti e consacrati per i giovani<\/em>, a. a. O., S.381.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref24\" id=\"_ftn24\">[24]<\/a> P. Ch\u00e1vez Villanueva, <em>Lettere circolari ai salesiani (2002\u20132014). <\/em>Introduzione e indici a cura di Marco Bay. Presentazione di don \u00c1ngel Fern\u00e1ndez Artime, Rom: LAS 2021, S. 450 [= Amtsblatt des Generalrates der Salesianer Don Boscos, 87. Jg. (2006), Nr. 392, S. 25f.].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref25\" id=\"_ftn25\">[25]<\/a> F. Motto, <em>Il sogno dei nove anni<\/em>, a.&nbsp;a.&nbsp;O., S.&nbsp;8.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref26\" id=\"_ftn26\">[26]<\/a> Ebd., S.&nbsp;10.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref27\" id=\"_ftn27\">[27]<\/a> P. Ricaldone, <em>Il primo centenario dell\u2019opera salesiana [Das erste Jahrhundert des salesianischen Werkes]<\/em>, in: Amtsblatt des Obernrates der Salesianer Don Boscos, 20. Jg. (1939), Nr. 96, S. 3 [der italienischen Ausgabe].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref28\" id=\"_ftn28\">[28]<\/a> Vgl. A. Bozzolo (Hrsg.), <em>Il Sogno dei nove anni. Questioni ermeneutiche e lettura teologica<\/em>, Rom: LAS 2017, S.&nbsp;264.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref29\" id=\"_ftn29\">[29]<\/a> E. Vigan\u00f2, <em>Lettere circolari di don Egidio Vigan\u00f2 ai Salesiani<\/em> (Rom: Direzione Generale Opere Don Bosco, 1996), Bd. 1, S.&nbsp;10 [= Amtsblatt des Obernrates der Salesianer Don Boscos, 59. Jg. (1978), Nr. 289, S.&nbsp;10f.].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref30\" id=\"_ftn30\">[30]<\/a> R. Ziggiotti, <em>Tenaci, audaci e amorevoli<\/em>, a. a. O.,S.&nbsp;264 [= Amtsblatt des Obernrates der Salesianer Don Boscos, 39. Jg. (1958), Nr. 201, S.&nbsp;6 (der italienischen Ausgabe)].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref31\" id=\"_ftn31\">[31]<\/a> F. Motto, <em>Il sogno dei nove anni<\/em>, a.&nbsp;a.&nbsp;O.,S.&nbsp;7.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref32\" id=\"_ftn32\">[32]<\/a> P. Ch\u00e1vez, <em>\u00abWie Don Bosco nehmen wir die jungen Menschen als unseren Lebensauftrag an.\u00bb. Erstes Jahr der Vorbereitung auf die Zweihundertjahrfeier seiner Geburt. Jahresleitgedanke 2012<\/em>, in: Amtsblatt des Generalrates der Salesianer Don Boscos, 92. Jg. (2012), Nr. 412, S. 1-41; hier S. 36.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref33\" id=\"_ftn33\">[33]<\/a> E. Vigan\u00f2, <em>Lettere circolari di don Egidio Vigan\u00f2 ai Salesiani<\/em> (Rom: Direzione Generale Opere Don Bosco, 1996), Bd. 1, S. 31 [= Amtsblatt des Obernrates der Salesianer Don Boscos, 59. Jg. (1978), Nr. 290, S.&nbsp;3].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref34\" id=\"_ftn34\">[34]<\/a> XV. Ordentliche Generalversammlung, <em>Die Jugendlichen, der Glaube und die Erkenntnis der Berufung. <\/em>Abschlussdokument. 27. Oktober 2018, Vatikanstadt, Nr.&nbsp;128.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref35\" id=\"_ftn35\">[35]<\/a> Papst Franziskus, <em>Nachsynodales Schreiben Christus vivit an die jungen Menschen und an das ganze Volk Gottes<\/em>, 25. M\u00e4rz 2019, Nr.&nbsp;194.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref36\" id=\"_ftn36\">[36]<\/a> XV. Ordentliche Generalversammlung, <em>Die Jugendlichen, der Glaube und die Erkenntnis der Berufung. <\/em>Abschlussdokument. 27. Oktober 2018, Vatikanstadt, Nr.&nbsp;116.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref37\" id=\"_ftn37\">[37]<\/a> Vgl. <em>23. GK<\/em>, Nr. 99.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref38\" id=\"_ftn38\">[38]<\/a> Vgl. F. Motto,<em> Il sogno dei nove anni<\/em>, a.&nbsp;a.&nbsp;O.,S. 14.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref39\" id=\"_ftn39\">[39]<\/a> R. Sala, <em>Il sogno dei nove anni. Redazione, storia, criteri di lettura<\/em>, in: \u201eNote di pastorale giovanile\u201c 5 (2020), S. 21.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref40\" id=\"_ftn40\">[40]<\/a> F. Rinaldi, <em>Il sac. Filippo Rinaldi ai Cooperatori ed alle Cooperatrici Salesiane. Un\u2019altra data memoranda<\/em>, in: BS Anno XLIX, 1 (Januar 1925), S. 6.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref41\" id=\"_ftn41\">[41]<\/a> E. Vigan\u00f2, <em>Lettere circolari di don Egidio Vigan\u00f2 ai Salesiani<\/em> (Rom: Direzione Generale Opere Don Bosco, 1996), Bd. 2, S. 589 [= Amtsblatt des Obernrates der Salesianer Don Boscos, 66. Jg. (1985), Nr. 313, S. 7].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref42\" id=\"_ftn42\">[42]<\/a> Papst Franziskus, <em>Nachsynodales Schreiben Christus vivit an die jungen Menschen und an das ganze Volk Gottes<\/em>, 25. M\u00e4rz 2019, Nr.&nbsp;194.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref43\" id=\"_ftn43\">[43]<\/a> Vgl. ebd., Nr.&nbsp;43-48, 298.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref44\" id=\"_ftn44\">[44]<\/a> R. Ziggiotti, <em>Tenaci, audaci e amorevoli<\/em>, a. a. O.,S.&nbsp;264 [= Amtsblatt des Obernrates der Salesianer Don Boscos, 39. Jg. (1958), Nr. 201, S.&nbsp;6 (der italienischen Ausgabe)].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref45\" id=\"_ftn45\">[45]<\/a> <em>MB <\/em>XVIII, 341 [A.&nbsp;d.&nbsp;\u00dc.: eigene \u00dcbersetzung].<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Berufungstraum Don Boscos und seine Botschaft heute (Text im PDF-Format) W\u00e4hrend meines Dienstes als&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":25951,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"iawp_total_views":54,"footnotes":""},"categories":[142],"tags":[2575,1993,2005,1957,2589,2504,1981,2607,2581],"class_list":["post-25957","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mitteilungen-des-generaloberer","tag-don-bosco","tag-hoffnung","tag-jahresleitgedanken","tag-salesianer","tag-salesianische-familie","tag-charyzmat-salezjanski","tag-traeume","tag-unsere-fuehrer","tag-veranstaltungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.donbosco.press\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25957","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.donbosco.press\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.donbosco.press\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donbosco.press\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donbosco.press\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25957"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.donbosco.press\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25957\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51062,"href":"https:\/\/www.donbosco.press\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25957\/revisions\/51062"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donbosco.press\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25951"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.donbosco.press\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25957"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donbosco.press\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25957"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.donbosco.press\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25957"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}